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Täglicher Segen

Donnerstag, 22. April 2021


Haltung, das sei das Wichtigste.
Meist landet das, was dann als Haltung beschrieben wird, bei einer freundlich gestrichenen Variante preußischer Kardinaltugenden – Pünktlichkeit, Ordnung und vor allem Disziplin.

Paulus schreibt dagegen vor 2000 Jahren an die Gemeinde in Rom:

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. (Lehrtext aus Römer 12,12)

Es steht nicht da: „Seid fröhlich in Trübsal“,
denn  optimistisches Denken und das ein „immer vorwärts“ kosten unfassbar viel Kraft.

Es steht nicht da: „Seid geduldig (oder beharrlich) in Hoffnung“,
denn Hoffnung ist ein Geschenk, was man ohne jede Anstrengung einfach nur genießt.

Es steht nicht da: „Seid fröhlich im Gebet“,
denn ein Gebet geschieht in  Ernst und Konzentration und ist ein Ringen mit Gott.

Es steht nicht da: „Seid beharrlich in Trübsal“,
denn Trübsal bringt ein geduldiges Lernen hervor.

Es steht da:
Weniger eine Haltung, mehr ein Gehalten-werden. So können wir ohne Ablenkung auf das schauen, was gerade ansteht, können ohne Scham oder Angst dem LEBEN hier und jetzt begegnen

Die auf den LEBENDIGEN sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden. (Losung aus Psalm 34,6)

Amen

Ihr Pfarrer Christoph Sterl
Stabsstelle Diakonie und Ehrenamt

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Seelsorge in den Pfeifferschen Stiftungen

Krankheit ist ein Einschnitt in das normale Leben. Viele Patienten, die für kurze oder längere Zeit bei uns medizinisch und pflegerisch betreut werden, machen Erfahrungen mit einer solchen Krisensituation.

Wichtige Lebensfragen gewinnen plötzlich an Bedeutung: Wieso bin gerade ich krank? Wo kommt das her? Welchen Sinn soll mein Leben noch haben? Was bin ich noch wert, als kranker Mensch in einer Gesellschaft der Gesunden, Leistungsfähigen und Schönen?

Wenn Sie zu uns als Patient ins Krankenhaus kommen, als Gast im Hospiz sind oder in einem der Pflegeheime wohnen, werden Sie vielleicht über die medizinische und pflegerische Versorgung hinaus ganz unterschiedliche Dinge bewegen. Sorgenvolle Gedanken, Ängste, Unsicherheiten oder Hoffnungen können sich in Ihnen zu Wort melden. Manches kann in Frage gestellt werden und grundlegende Lebensfragen sich melden. Vielleicht brauchen Sie jemanden, der da ist und Sie oder Ihnen Nahestehende begleitet.

Wenn Sie ein Gespräch wünschen, kommen wir – die Pfarrer und Seelsorger der Pfeifferschen Stiftungen – gerne. Unabhängig davon, ob Sie Mitglied in einer Kirche sind. Wir wünschen Ihnen, dass Sie in der Zeit hier bei uns in den Stiftungen durch gute Begegnungen Vertrauen finden und Kraft schöpfen.

Wir haben Zeit zum Zuhören, für Gespräche, für Stille, für ein Gebet, für Segnung und Salbung, für die Feier des Abendmahls. Sie entscheiden, ob und was Sie davon annehmen.

Wir kommen gern! Wenn Sie unseren Besuch wünschen, sprechen Sie bitte die Mitarbeitenden der Pflege auf Ihrer Station, im Hospiz bzw. in Ihrem Wohnbereich an. Sie leiten Ihr Anliegen weiter. Oder rufen Sie uns an.

Termine Andachten und Gottesdienste

In unserer Rubrik Termine informieren wir Sie über die aktuellen Termine der Andachten und Gottesdienste auf dem Gelände der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg-Cracau.

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Pfarrer Hans Bartosch
Stabsstelle Diakonie und Seelsorge

Pfarrer Hans Bartosch

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Pfarrer Christoph Sterl
Stabsstelle Diakonie und Ehrenamt

Pfarrer Christoph Sterl

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0162 1360 214

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