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Täglicher Segen

Donnerstag, 29. Oktober 2020


Es gibt auf diesem Planeten Gesetze, die einfach so sind. Der Mensch wird nie die 100 Meter in einer Sekunde laufen, kein Mensch wird fliegen können oder in 1000 Meter Tiefe tauchen. Dafür muss er sich in die Maschinen setzen, die er erfunden hat. Wir haben als Menschen unsere Reichweite sehr erhöht und unsere Lebensbedingungen verbessert, zumindest in der westlichen Welt.

Auch die tägliche Arbeit in den Stiftungen ist davon ein Zeugnis. Menschen werden bestmöglich gepflegt, sie können sehr schmerzarm oder sogar schmerzfrei leben, Operationen verlaufen in einer nie dagewesenen Sicherheit, Menschen mit Behinderung werden gefördert und gewertschätzt. All das kann und sollte sicherlich an vielen Stellen noch verbessert werden, aber wir sind da weit gekommen und haben große Fortschritte gemacht.

Allerdings bleibt bei allem: Der Mensch ist immer der Mensch, er hat einen örtlich und zeitlich begrenzten Raum, in dem er leben kann und sterben wird. Dieser Raum ist gesetzt, wir haben als Menschen diesen Planeten nicht geschaffen, auch die Sonne nicht, um die er sich dreht.

Und das war schon immer so und wird ewig so bleiben. Meine Lieben, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr von Anfang an gehabt habt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. (Lehrtext 1.Johannesbrief 2,7)

Das Leben wird leichter, wenn man diesen geschenkten Raum tief im Herzen annimmt. Dann hat man die Kraft, diesen Raum für sich und möglichst viele andere Menschen angenehm und leichter zu gestalten. Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes. (Losung aus 5.Mose 4,2)

Dieses Bewahren ist unser Dienst in der begrenzten Welt. Den Menschen zuliebe und Gott zur Ehre (Gustav Adolf Pfeiffer).

Amen

Ihr
Pfarrer Christoph Sterl
Stabsstelle Diakonie und Ehrenamt der Pfeifferschen Stiftungen

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Seelsorge in den Pfeifferschen Stiftungen

Krankheit ist ein Einschnitt in das normale Leben. Viele Patienten, die für kurze oder längere Zeit bei uns medizinisch und pflegerisch betreut werden, machen Erfahrungen mit einer solchen Krisensituation.

Wichtige Lebensfragen gewinnen plötzlich an Bedeutung: Wieso bin gerade ich krank? Wo kommt das her? Welchen Sinn soll mein Leben noch haben? Was bin ich noch wert, als kranker Mensch in einer Gesellschaft der Gesunden, Leistungsfähigen und Schönen?

Wenn Sie zu uns als Patient ins Krankenhaus kommen, als Gast im Hospiz sind oder in einem der Pflegeheime wohnen, werden Sie vielleicht über die medizinische und pflegerische Versorgung hinaus ganz unterschiedliche Dinge bewegen. Sorgenvolle Gedanken, Ängste, Unsicherheiten oder Hoffnungen können sich in Ihnen zu Wort melden. Manches kann in Frage gestellt werden und grundlegende Lebensfragen sich melden. Vielleicht brauchen Sie jemanden, der da ist und Sie oder Ihnen Nahestehende begleitet.

Wenn Sie ein Gespräch wünschen, kommen wir – die Pfarrer und Seelsorger der Pfeifferschen Stiftungen – gerne. Unabhängig davon, ob Sie Mitglied in einer Kirche sind. Wir wünschen Ihnen, dass Sie in der Zeit hier bei uns in den Stiftungen durch gute Begegnungen Vertrauen finden und Kraft schöpfen.

Wir haben Zeit zum Zuhören, für Gespräche, für Stille, für ein Gebet, für Segnung und Salbung, für die Feier des Abendmahls. Sie entscheiden, ob und was Sie davon annehmen.

Wir kommen gern! Wenn Sie unseren Besuch wünschen, sprechen Sie bitte die Mitarbeitenden der Pflege auf Ihrer Station, im Hospiz bzw. in Ihrem Wohnbereich an. Sie leiten Ihr Anliegen weiter. Oder rufen Sie uns an.

Termine Andachten und Gottesdienste

In unserer Rubrik Termine informieren wir Sie über die aktuellen Termine der Andachten und Gottesdienste auf dem Gelände der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg-Cracau.

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Ansprechpartner

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Stabsstelle Diakonie und Seelsorge

Pfarrer Hans Bartosch

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Pfarrer Christoph Sterl
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Pfarrer Christoph Sterl

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0162 1360 214

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