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© Michael UHlmann

Berufliche Bildung und Qualifizierung für Menschen mit psychischer Erkrankung

Die Pfeiffersche Reha-Werkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung (PRW) bietet berufliche Bildung für Menschen, die nach Krise oder Erkrankung nicht mehr oder noch nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können.

Neben möglichen Tätigkeiten und Qualifizierungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern unterstützen wir Sie durch psychosoziale Beratung, begleitende Maßnahmen und bei Eignung durch Maßnahmen zur Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt oder in weiterführende Maßnahmen.

Egal, welche Fähigkeiten, Bedarfe und Interessen Sie haben: Sie können sich individuell abgestimmt fortbilden. 

Die Leistungen der Berufliche Bildung und Qualifizierung werden auf der Grundlage von Anspruchsberechtigung und Kostenzusage durch den Leistungsträger (in der Regel die Agentur für Arbeit und die Deutsche Rentenversicherung) erbracht.

Sie sind von Beginn an renten- und krankenversichert.
Antworten auf häufig gestellte Fragen beantworten wir Ihnen auch hier: FAQ Reha-Werkstatt

Wir beraten Sie gerne

Alle folgenden Informations- und Beratungsangebote sind kostenfrei. Sie finden statt in den Pfeifferschen Stiftungen in der

Pfeifferstraße 10 | 39114 Magdeburg
Handwerkerheim (Haus 3), Raum 305

Information und Beratung für Interessenten und Angehörige – mit Termin

Jeden letzten Montag im Monat, von 15 bis 17 Uhr
Bitte melden Sie sich an unter Telefon (0391) 8505 263 oder per E-Mail an janet.engel(at)pfeiffersche-stiftungen.org


Offenes Beratungsangebot im Fachdienst der PRW
– ohne Termin

Montags zwischen 11 und 12 Uhr 
(Vorinformationen erhalten Sie bei Frau Engel-Fesca unter janet.engel(at)pfeiffersche-stiftungen.org)


Individuelle Beratungsgespräche im Fachdienst der
PRW – nach telefonischer Absprache

Bitte vereinbaren Sie Ihren Termin telefonisch unter (0391) 8505 263

Unsere Angebote

Eingangsverfahren

  • Dauer: in der Regel 3 Monate
  • Testverfahren zur Ermittlung der beruflichen Kompetenzen
  • Durchführung einer differenzierten beruflichen Eingangsdiagnostik/Anamnese
  • Orientierung der inhaltlichen Ausgestaltung an einen Rahmenplan
  • im Vordergrund stehen die Ermittlung der Kompetenzen, Neigungen und Fähigkeiten sowie der persönlichen Ziele des Teilnehmers
  • personenzentrierter Ablauf

Berufsbildungsbereiche

Dauer: bis zu 2 Jahre


Regulärer, integrierter Berufsbildungsbereich

  • Duale Berufliche Bildung mit fachpraktischen und fachtheoretischen Inhalten, orientiert an vielfältigen internen Berufsbildern
  • Kompetenzübergreifende Angebote (Kompetenztrainings)
  • individuell abgestimmte Erprobungen und Praktika auf ausgelagerten betrieblichen Arbeitsplätzen
  • Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Praktikums- und/oder Arbeitsplatz
  • Erarbeitung einer Anschlussperspektive

Theorie- und bildungsreduzierter Berufsbildungsbereich

  • Erprobung des optimalen Anforderungsniveaus und Vermeidung von Über- und Unterforderung
  • Berufliche Orientierung und Training werden innerhalb der Reha-Werkstatt durchgeführt

Berufliche Bildung im betrieblichen Umfeld

  • Einstieg jederzeit möglich
  • ausführliche Fähigkeiten- und Anforderungsanalyse sowie persönliche Zielfindung
  • zu Beginn finden Praktika (2 bis 4 Stunden täglich) mit anschließender gemeinsamer Auswertung statt
  • „Training on the Job“-Ansatz
  • Jobcoaching mit bedarfsorientierter Begleitung
  • Teilnahme an Bildungsangeboten, die sich aus dem Bedarf für den tatsächlichen Einsatzort oder durch den Bedarf an psychosozialer Begleitung und einem individuellen Kompetenztraining ergeben (berufliche und persönliche Entwicklung)
  • Unterstützungsmaßnahmen werden bedarfsorientiert angepasst; bei Krisen und Schwankungen sind betreute Beschäftigungen innerhalb der Reha-Werkstatt oder kurzfristige individuelle Interventionen möglich

Arbeitsbegleitende Maßnahmen, Fachexkursionen und spezifische Kurse

  • zum Beispiel zu den Themen Kommunikation, Brandschutz und Arbeitssicherheit
  • Sport- und Bewegungsangebote

Qualifizierung in vielfältigen Berufsbildern

  • Einzelhandelsassistent/in
  • Hauswirtschaftsassistent/in Hausreinigung
  • Hauswirtschaftsassistent/in Küche
  • Konfektionierer/in
  • Kreativhandwerker/in
  • Montierer/in
  • Pfleger/in im Umweltbereich
  • Serviceassistent/in
  • Gastronomie/Hotel
  • Textilbearbeiter/in
  • Floristikassistent/in
  • Serviceassistent/in Kopiershop
  • Alltagshelfer/in
  • Bearbeiter/in Holz und Metall

Spezifische Qualifizierungen und Fortbildung

  • Staplerschein
  • Betriebsfahrerlaubnis
  • Maschinenlehrgänge
  • Alltagshelferkurs

Training emotionaler, sozialer und kommunikativer Fähigkeiten sowie von Arbeitsgrundfähigkeiten

  • ZERA (Zusammenhang zwischen Erkrankung, Rehabilitation und Arbeit)  – Trainingskonzept, psychisch erkrankte Menschen individuell und in kleinen Schritten (wieder) an ihre Fähigkeiten heranführt
  • SBT – Stressbewältigungstraining
  • SKT – Soziales Kompetenztraining
  • Kognitives Training
  • Feinmotorisches Training
  • Kulturtechniken

Training alltagspraktischer Fähigkeiten und allgemeiner Lebenspraxis

  • Stadtteilgeschichte
  • Haushaltstraining
  • Gesunde Lebensführung

Psychologische und therapeutische Unterstützung

  • psychosoziale Beratung
  • sozialpädagogische Unterstützung
  • Kunsttherapie und kreative Angebote

Weiterführende Beratung und Erarbeitung von Anschlussperspektiven

Ihre Ansprechpartnerin für die Berufliche Bildung und Qualifzierung

Janet Engel-Fesca
Sozialer Dienst

Janet Engel-Fesca

Beratung und Information zur Reha-Werkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung

Telefon
0391 / 85 05 - 263

E-Mail

Kontaktdetails

Geschäftsführer

Marc Fesca