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Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Frau am Bett eines Schwerstkranken
© Michael Uhlmann

Schwerstkranke Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung benötigen an ihrem Lebensende eine qualifizierte, ganzheitliche und lindernde Versorgung (Palliative Care).

Das Medizinische Versorgungszentrum der Pfeifferschen Stiftungen hat die Aufgabe übernommen, ein regionales Netzwerk der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) in Sachsen-Anhalt Mitte aufzubauen.

Das Netzwerk umfasst die Gebiete Magdeburg und Umland, den Salzlandkreis, den Bördekreis und Teile des Jerichower Landes. Palliativ Care-Teams finden Sie in den Städten Magdeburg, Schönebeck, Stassfurt, Burg, Wolmirstedt, Oschersleben und Haldensleben.

Das Netzwerk kooperiert mit verschiedenen Experten und Versorgern vor Ort – mit Palliativmedizinern, Hausärzten, Psychologen, Seelsorgern, spezialisierten Pflegediensten, Sanitätshäusern, Apotheken und ehrenamtlichen Hospizdiensten.

Auch Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch auf SAPV-Begleitung. Das Kinderpalliativnetzwerk Sachsen-Anhalt hilft Ihnen weiter, wenn Ihr Kind lebensverkürzend erkrankt ist oder Sie als Arzt geeignete Partner für die Palliativversorgung in Ihrer Region suchen.
Mehr erfahren: Spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche

Ziele der SAPV

Unser Ziel ist es, eine größtmögliche Lebensqualität für Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu erreichen durch:

  • ganzheitliche Betreuung
  • Erhaltung der Selbstbestimmung
  • palliativmedizinische Versorgung durch ausgebildete Palliativärzte
  • Beratung, Anleitung und Begleitung von Patienten und deren Angehörigen in palliativer (lindernder) Pflege durch qualifiziertes Personal
  • Linderung quälender Symptome durch spezielle palliativmedizinische Maßnahmen
  • Begleitung im Umgang mit dem Sterben und dem Tod
  • Unterstützung durch ehrenamtliche Begleiter und Seelsorger
  • Begleitung in der Trauer

Leistungen des Netzwerkes

  • 24 Stunden-Rufbereitschaft
  • Koordination der Kooperationspartner (Ärzte, Pfleger, Apotheken ...) durch den Case Manager (Patientenkoordinator)
  • alle Kontakte erfolgen im Hausbesuch
  • kostenfreie Betreuung für Patienten
  • Sicherung der Finanzierung durch den Case Manager
  • Qualitätssicherung der Betreuer durch Fort- und Weiterbildung

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme

  • eine nicht heilbare, fortschreitende Erkrankung
  • eine begrenzte Lebenserwartung
  • ein schweres komplexes Symptomgeschehen (Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Angst, Unruhe)
  • der Wunsch des Patienten, in der häuslichen Umgebung versorgt zu werden
  • eine ärztliche Verordnung
  • die Teilnahmeerklärung des Patienten, seines Betreuers bzw. seines Bevollmächtigten
  • die Einwilligung, durch das Netzwerk versorgt zu werden

Palliative Beratung im Pflegeheim

In Kooperation mit der Krankenkasse AOK bietet das Palliativ + Hospizzentrum der Pfeifferschen Stiftungen Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Pflegeheime in Magdeburg eine kostenfreie Palliative Beratung an.

Palliative Beratung umfasst ein vertrauensvolles Gespräch über die eigene Sterblichkeit. Pflegeheim-Bewohner erhalten die Möglichkeit Wünsche und Erwartungen für ihren Lebensabschied selbstbestimmt und rechtsgültig zu formulieren – sodass Familienmitglieder, betreuende Pflegekräfte und Ärzte die gewünschte und notwendige Versorgung in der letzten Lebensphase sicherstellen können.

Interessierte Pflegeheime finden hier ausführliche Informationen: Palliative Care-Beratung in der stationären Seniorenhilfe

Ansprechpartner

Case Manager

Christian Ptock

Telefon
(0391) 8505 895
Fax
(0391) 8505 827

Kontaktdetails

 

 

Tabea Friedersdorf
Gesamtleitung

Tabea Friedersdorf

Telefon
(0391) 8505 803
Fax
(0391) 8505 105

Kontaktdetails

Ja zur Sterbebegleitung