Online spenden
© Osterland / Fotolia

Demenz

Eine Million Menschen sind betroffen

© Osterland / Fotolia

In Deutschland leben rund eine Million Menschen mit einer Demenzerkrankung. Erste Anzeichen einer Demenz sind Störungen des Kurzzeitgedächtnisses. Betroffene sind vergesslich, verlegen zum Beispiel Gegenstände, es fehlt an Konzentration und die Orientierung leidet.

Wer über Monate hinweg an Vergesslichkeit leidet, sollte sich daher unbedingt von einem Spezialisten untersuchen lassen. Die Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg helfen hier weiter.

Hat der Arzt die Diagnose dann erst einmal gestellt, lassen sich viele Symptome hinauszögern. Eine Therapie zur Behandlung wird immer individuell abgestimmt. Denn neben Medikamenten helfen auch andere Methoden wie kognitives Training, Ergotherapie oder auch Psychotherapie.

Infotelefon Demenz

Sie haben Fragen zum Thema Demenz? Dann nutzen Sie unser kostenfreies Infotelefon für Betroffene und Angehörige. Unter der Rufnummer

0800 72 40 639 – Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr

nehmen sich kompetente Gesprächspartner aus den Pfeifferschen Stiftungen Zeit für Ihre Fragen. Wir beraten Sie individuell und zeigen Ihnen Wege auf, die Ihnen den Umgang mit einer Demenzerkrankung erleichtern. Sie können sich unter anderem zu diesen Themen an uns wenden:

  • Fragen zur Diagnostik und Therapie von Gedächtnisstörungen, der Alzheimer-Erkrankung und anderen Formen der Demenz
  • Hilfs- und Unterstützungsangebote für Demenzerkrankte und ihre Angehörigen
  • Kontakten zu Selbsthilfegruppen
  • Fragen zur Pflegeversicherung
  • Finanzierungsmöglichkeiten für Betreuung und Pflege
  • Möglichkeiten der rechtlichen Vorsorge (Betreuungs- und Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht)
  • Vermittlung geeigneter ambulanter Pflegedienste sowie Angeboten der Kurzzeit- oder Tagespflege in Magdeburg

Rufen Sie uns auch gern an, wenn Sie einfach einen vertrauensvollen Gesprächspartner für Ihre Sorgen suchen.

Erste Ratschläge zum Umgang mit Demenz finden Sie auch in unserer Infobroschüre:

Demenz, wie kann ich mich bei Ihnen informieren?

Wer Alzheimer hat, gilt schnell als nicht mehr zurechnungsfähig. Darunter leiden nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Angehörigen. Dabei ist ein normales Leben noch Jahre nach der Diagnose möglich.

Die Pfeiffersche Stiftungen in Magdeburg bietet Demenzkranken je Stadium der Krankheit die Möglichkeit einer ambulanten oder stationären Betreuung.

Bei der ambulanten Tagespflege werden Betroffene zu Hause betreut und können so weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Im fortgeschritten Stadium übernimmt die stationäre Altenhilfe die Betreuung.

Herr Rausch, Bereichsleiter der stationären Altenhilfe der Pfeiffersche Stiftungen. Demenz ist ein Thema, das vielen Angst macht. Wie kann ich mich bei Ihnen informieren?

Insbesondere möchte ich auf unser kostenfreies Info- und Beratungstelefon hinweisen. Wir beraten hier rund um das Thema Demenz mit Kontakten zu Behörden, Pflegekassen und Dienstleistern. Wir geben aber auch Hinweise zum Zusammenleben Angehöriger mit Demenzkranken. Die kostenfreie Nummer lautet: 0 800 724 06 39. Montag bis Freitag 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Und auf Anfrage verschicken wir eine Infobroschüre, der Titel: "Leben mit Demenz, ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige". Hier geben wir Antworten auf wichtige Fragen zur Demenzerkrankung.

Tagespflege und ambulanten Hilfen für Senioren

Die Diagnose Demenz bedeutet oft einen belastenden Einschnitt ins alltägliche Leben. Viele wollen ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen. Mit der ambulanten Tagespflege der Pfeiffersche Stiftungen ist das auch kein Problem.

Frau Ginap, Bereichsleiterin der ambulanten Hilfen für Senioren in den Pfeiffersche Stiftungen, wie ermöglichen Sie Senioren das Leben in der eigenen Wohnung?

Wir schaffen unsere Angebote in einer Seniorenwohnanlage, die barrierefrei ist vom Keller bis ins Dachgeschoß und aus verschiedenen Bausteinen besteht. Das ist zum einen der Pflegedienst der Pfeifferschen Stiftungen permanent vor Ort und ständig präsent. Die Tagespflege ist fußläufig erreichbar und die Menschen können dort Gemeinschaft erleben und professionell versorgt werden. Wir schaffen gelebte Nachbarschaftsstrukturen um Einsamkeit entgegenzuwirken und werden dabei von ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Angebote für Demenzkranke in der letzten Lebensphase

Für viele Demenzkranke und ihre Angehörigen ist oftmals das Pflegeheim die beste Lösung. Doch viele fürchten sich vor den Schritt ins Unbekannte. Die Pfeiffersche Stiftungen bieten mit ihrer stationären Altenhilfe eine wahre Pflegeoase, damit es den Betroffenen an nichts fehlt.

Herr Rausch, Bereichsleiter der stationären Altenhilfe der Pfeiffersche Stiftungen, was ist das Besondere an diesem Angebot?

Die Pflegeoase ist ein Angebot für Demenzkranke in der letzten Lebensphase. Der Raum bietet Platz für sieben Bewohner in Betten und Pflegesesseln und die Mitarbeitenden sind ständig im Raum. Intensive menschliche Zuwendung können wir so bis zum Lebensende erfüllen. Die stark geschwächten Sinne der Demenzkranken regen wir mit Düften, leichten Massagen, Musik, Klängen, Licht und Geräuschen an und das weckt Erinnerungen und vermittelt Geborgenheit.