Erfolgreich durchgeführtes Bürgerforum: Pfeiffers plant generationsgerechtes Quartier in Bornstedt

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Am 17. September 2020 veranstalteten die Pfeifferschen Stiftungen anlässlich der Planung eines generationsgerechten Quartiersmanagements ein Bürgerforum im Bornstedter Dorfgemeinschaftshaus.

Trotz der aktuellen Corona-bedingten Einschränkungen gab es eine rege Teilnahme. Insgesamt kamen 18 Bornstedterinnen und Bornstedter zum Bürgerforum, um mitzubestimmen, in welcher Form das geplante „Mauritiusquartier“ mit Leben gefüllt werden soll.

„Das Quartiersmanagement soll den Menschen Raum geben, sich zu begegnen, auszutauschen und gemeinsam aktiv zu werden. Das nachbarschaftliche Miteinander soll wachsen und am Ende auch das selbstbestimmte Altern im gewohnten Umfeld gewährleistet sein“, fasst Sophie Schönemann, Quartiersmanagerin der Pfeifferschen Stiftungen, zusammen.

Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Die Idee eines „Kümmerers vor Ort“, der Ansprechpartner für die Belange der Bürger in der Region ist, traf auf positive Reaktionen der Teilnehmenden.

Entlastung für Pflegende und zu Pflegende

Durch verschiedene Methoden im Bürgerforum wurden die Anwesenden angeregt über Sorgen und Wünsche des Vorhabens zu diskutieren und ihre Bedürfnisse und Bedarfe zu äußern. Dabei zeigte sich, dass ausnahmslos alle Teilnehmenden einen hohen Bedarf an Quartiersmanagement sehen. Pflegende und zu Pflegende würden gleichermaßen entlastet und durch den Bau barrierefreier Wohnungen eine wichtige Grundlage am Standort geschaffen werden.

Dieser Bau wird durch verschiedene Veranstaltungen und Angebote des Quartiersmanagements belebt. Darüber hinaus wird das bürgerliche Engagement aktiviert, um das Landleben für jedes Alter attraktiv zu gestalten. Ein großes Interesse besteht diesbezüglich auch daran, eine Kooperation mit der ansässigen Kindertagesstätte aufzubauen. So sollen Jung und Alt beispielsweise über einen Gemeinschaftsgarten in den Austausch kommen und u. a. bei der gemeinsamen Gartenarbeit voneinander lernen.  

„Mauritiusquartier“als zentraler Anlaufpunkt im Ort

Als besonders wichtig sehen die Bornstedterinnen und Bornstedter an, dass das Quartier einen zentralen Anlaufpunkt für jedermann bildet. Dieser soll im „Mauritiusquartier“ Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen bieten, Menschen in den Austausch bringen sowie Beratungsstelle rund um die Themen Gesundheit und Gesellschaft werden.

Für dessen Gestaltung benötigt es die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger – dabei helfen die im Bürgerforum gesammelten Informationen, um am Ende ein bedarfsgerechtes und erfolgreiches Quartierskonzept zu erstellen.

Bedenken äußern die Anwesenden bei der Gestaltung der medizinischen Versorgung. Im ländlichen Raum ist nach wie vor ein Ärztemangel zu verzeichnen. Auch Bornstedt ist davon betroffen. Auch äußerten die Teilnehmenden Schwierigkeiten, eine rege Unterstützung in Form von Multiplikatoren für das Quartiersmanagement zu finden. Diesen Herausforderungen wird sich das Quartiersmanagement stellen.

Kontakt für Interessierte

Fragen zum geplanten Quartiersmanagement beantwortet Quartiersmanagerin Sophie Schönemann unter sophie.schoenemann(at)pfeiffersche-stiftungen.org oder telefonisch unter: 0173 46 78 467.

Ausführliche Informationen zur Arbeit der Quartiersmanagerinnen der Pfeifferschen Stiftungen finden Sie hier: Quartiersmanagement