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Wirkungsanalyse im Quartier Milchweg

Pfeiffersche Stiftungen luden ein zur Präsentation der Ergebnisse 

Nach zwei Jahren Laufzeit ihres Projektes „Quartiersarbeit im Milchweg“ haben sich die Verantwortlichen vor Ort Zeit genommen, einmal genau hinzuschauen. Sie haben analysiert, welche Ziele zu Beginn beschrieben worden sind und was bisher erreicht wurde. Welche Angebote sich etabliert haben und welche am Bedarf vorbei gingen.
Wünsche und Ideen der Menschen, welche die Angebote rund um das Wohncafè nutzen, wurden erfragt. In einer Wirkungsanalyse haben die Pfeifferschen Stiftungen alle Ergebnisse zusammengetragen und Partnern und Akteuren im Quartiersmanagement  in der vergangenen Woche in der Samariterkirche der Pfeifferschen Stiftungen vorgestellt und miteinander ausgewertet.
„Ziel des Quartiersprojekts ist es, eine lebendige Nachbarschaftshilfe aufzubauen, die bestehenden Angebote im Stadtteil zu vernetzen und durch Neue zu bereichern. Wir wollen den Mietern durch Beratung, Umbau und Unterstützung nach individuellem Bedarf den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit möglichst lange ermöglichen“, so Vorsteher Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen. „Um die Arbeit auch zukünftig finanzieren zu können, wollen wir jetzt mit dem Projekt und seinen Ergebnissen an Partner, Unterstützer und Akteure herantreten um über eine nachhaltige Finanzierungsform ins Gespräch zu kommen.“  

Neben Anerkennung für die geleistete Veränderung im Quartier wurde besonders deutlich, dass neben Beratung und Informationsmöglichkeiten, die  Wohnortnähe der Angebote und die Rolle des Quartiersmanagements als „Ermöglicher“ für soziale Kontakte untereinander, zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner im Milchweg beigetragen hat. "In den letzten zwei Jahren hat sich das Quartiersmanagement etabliert und es ist dadurch echter Mehrwert entstanden. Bis heute war und ist eine spannende Entwicklung vor Ort zu beobachten. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre in der Kooperation", so Karin Grasse, Vorstand Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG.  Zudem hat sich ehrenamtliche Arbeit entwickelt,  die nicht nur von jungen Leuten, sondern auch von aktiven Senioren für Senioren geleistet wird.
Nach wie vor liegt in der Vernetzung und Aktivierung vieler Beteiligter vor  Ort der Schlüssel für das weitere Gelingen der Quartiersarbeit. Kooperationspartner sind neben der Wohnungswirtschaft, der  Kommune und der Sozialdienstleister auch die organisierte Bürgerschaft. Hier ist in den vergangenen zwei Jahren bereits viel geschehen und hat auch zukünftig das Potential ausgebaut zu werden.

„Bereits in den heutigen Rückmeldungen zur Wirkungsanalyse signalisierten die Partner, sich für eine nachhaltige Finanzierung beim Land einzusetzen“, so Radbruch.  

Herausforderungen für die Zukunft

Der 7. Altenbericht der Bundesregierung trägt den Titel „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften“. Diesen Leitsatz haben sich die Pfeifferschen Stiftungen zum Auftrag genommen, um lebenswerte Quartiere zu entwickeln.

Wichtigstes Ziel ist es für uns, ein soziales Umfeld zu generieren und so zu gestalten, dass ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrem vertrauten Wohnumfeld selbstbestimmt und selbstorientiert verbleiben können.  

Das Projekt

Seit dem 01.08.2015 kooperieren die Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg und die Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG gemeinsam im Quartiersprojekt Milchweg.

In dem Hochhaus Milchweg 31, auch als Cyberhaus 2.0 bekannt, wurden ein Beratungsbüro und ein Nachbarschaftstreff mit Wohnküche eingerichtet und wird geleitet von der  Quartiersmanagerin der Pfeifferschen Stiftungen, Sabrina Mewes-Bruchholz.

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