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„Und Action!“: Filmteam der Deutschen Fernsehlotterie zu Gast im Quartiersbüro Milchweg der Pfeifferschen Stiftungen

Wenn am 27. Juli etwa acht Millionen Fernsehzuschauer kurz vor Lindenstraße oder Tagesschau das Erste einschalten, nimmt der wöchentliche Film der Deutschen Fernsehlotterie die Zuschauer mit in den Magdeburger Norden, genauer ins Neustädter Feld zum Quartiersmanagement Milchweg der Pfeifferschen Stiftungen in Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft „Otto von Guericke“. Der Film zeigt, wie Menschen alt werden und trotz Hilfebedürftigkeit in ihrem Kiez wohnen und aktiv bleiben können. Im Mittelpunkt steht dabei Quartiersmanagerin Sabrina Mewes-Bruchholz. Die 36-Jährige unterstützt die Mieter und Anwohner bereits seit 2015 mit Freizeitangeboten, berät zu Fragen der Pflegebedürftigkeit ebenso wie zum Thema Wohnraumanpassung – gerade für ältere Mieter Themen, die von heute auf morgen wichtig werden können.

Im Erdgeschoss des Hochhauses im Milchweg 31 befinden sich das Beratungsbüro und der Treffpunkt Wohncafé, das von vielen Bürgern aufgesucht wird. „Das Quartiersmanagement möchte die Nachbarschaftshilfe stärken und den Stadtteil beleben, Mieter verschiedenen Alters miteinander in Kontakt bringen und gemeinsam Freizeit- und Informationsangebote aufbauen“, berichtet Sabrina Mewes-Bruchholz. Dazu gibt es mehrmals wöchentlich gemeinsame Angebote wie Kaffeeklatsch, Handarbeits- oder Sportkurse, die von Ehrenamtlichen und Bewohnern gemeinsam gestaltet werden. Diese Aktivitäten stehen auch im Mittelpunkt der Dreharbeiten des Teams um Jan Block von der Produktionsfirma Nordic Film aus Kiel. Nordic Film dreht im Auftrag der ARD für die Deutsche Fernsehlotterie zwischen Bodensee und Sylt 48 Imagefilme pro Jahr, die eines der rund 7.400 von der Fernsehlotterie geförderten sozialen Projekte näher vorstellen – Dreharbeiten am Fließband.

Jan Block weiß genau, welche Bilder er haben will und stellt Szenen ins Zentrum der Dreharbeiten, die die alltägliche Arbeit im Quartier zeigen. Er filmt das Training der Seniorensportgruppe, die unter Anleitung von Sabrina Mewes-Bruchholz übt. Die Kamera begleitet auch die Kochgruppe um den Ehrenamtlichen Stefan Seidel,  die am Drehtag frisches Gemüse für eine Nudelsuppe und einen Auflauf schält und schnippelt. Gleichzeitig kommt frischer Stachelbeerkuchen in den Ofen, den es am Nachmittag beim Kaffeeklatsch geben soll. Das Filmteam stattet gemeinsam mit Sabrina Mewes Bruchholz außerdem Elvira Helbing einen Hausbesuch ab. Die Quartiersmanagerin hat der 65-Jährigen, die einige Zeit krank war, einen Flyer mit aktuellen Angeboten mitgebracht. „Ich gehe sehr gerne zum Wohncafé. Man kommt mit anderen Menschen in Kontakt“, erzählt die ehemalige Kindergärtnerin für die Kamera.

Jan Block ist erfahrener Filmemacher und weiß, wie er mit seinen nervösen Laiendarstellern umgehen muss. Mit norddeutscher Fröhlichkeit begrüßt er jeden Komparsen, erklärt geduldig und lobt viel. Das ist auch nötig, denn oft müssen Einstellungen wiederholt oder aus einer anderen Perspektive gedreht werden. Aus Stunden von Filmmaterial werden am Kieler Schneidetisch am Ende nur anderthalb Minuten Film bzw. eine 30-sekündige Kurzfassung. Sendetermin ist Sonntag, der 29. Juli 2018. Der 90 Sekunden lange Film läuft 18.49 Uhr vor der Lindenstraße, die 30-sekündige Kurzfassung um 19.59 Uhr direkt vor der Tagesschau.

Zur Deutschen Fernsehlotterie:
Die Fernsehlotterie fördert seit 1956 soziale Projekte, um das solidarische Miteinander in Deutschland zu fördern. Bislang erzielte die Lotterie einen Zweckertrag von über 1,9 Milliarden Euro und förderte damit über die Stiftung Deutsches Hilfswerk mehr als 8500 soziale Projekte, darunter bis 2020 auch das Quartiersmanagement der Pfeifferschen Stiftungen im Milchweg in Kooperation mit der Wohnungsgenossenschaft „Otto von Guericke“.

Wenn Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Ulrike Petermann
Leiterin Unternehmenskommunikation
Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg
Tel.: 0391 / 8505 – 317
Funk: 0152 / 21700422
Fax: 0391 / 857814
E-Mail: ulrike.petermann@pfeiffersche-stiftungen.org

Die Pfeifferschen Stiftungen sind mit mehr als 1.600  Mitarbeitern die größte diakonische Komplexeinrichtung in Sachsen-Anhalt. Das Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen, die Lungenklinik Lostau sowie ein MVZ, Ambulante Pflegedienste und Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen oder Senioren gehören ebenso dazu, wie eine Werkstatt für behinderte Menschen mit knapp 500 Beschäftigten, stationäre und ambulante Altenpflege, Quartiersmanagement und eine in Deutschland einzigartige Hospizarbeit. Neben einer Integrationsgesellschaft (100%ige Tochtergesellschaft) gibt es ein Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe (50% Beteiligung) sowie ein Kinderzentrum (50% Beteiligung).

Neben einem kostenfreien Infotelefon zum Thema Demenz bieten die Stiftungen auch ein Beratungstelefon zur palliativen Versorgung an.

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Das Quartier am Milchweg wird seit dem Start im August 2015 aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert.
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Kameramann Jan Block, Tonmeister Max Kielhauser, Assistent Matthis Bohn drehten mit Besucherin Elvira Helbing und Quartiersmanagerin Sabrina Mewes-Bruchholz.
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Der ehrenamtliche Mitarbeiter Stefan Seidel (r.) kocht regelmäßig mit den und für die Besucher des Treffpunktes Wohncafé.

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