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Ministerin übergibt Fördermittelbescheid für neues Café am Heumarkt

Das neu entstehende Quartier Heumarkt wird bald um eine Attraktion reicher sein: Die Integrationsgesellschaft der Pfeifferschen Stiftungen (IPS) eröffnet zum Jahreswechsel in der Brückstraße ein neues Café, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam arbeiten werden. Sieben neue Arbeitsplätze entstehen hier, davon vier für schwerbehinderte Menschen. Petra Grimm-Benne (SPD), Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, hat dem entstehenden Café deshalb bereits am 5. November 2018 einen Besuch abgestattet, um sich vor Ort über dieses integrative Projekt sowie das Quartier Heumarkt mit seinen ambulanten Angeboten für Senioren zu informieren. Im Gepäck hatte sie einen Fördermittelbescheid zur Unterstützung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Das Geld stammt aus dem Bundes-Förderprogramm „Inklusionsinitiative II – AlleImBetrieb“.

„Die UN-Behindertenrechtskonvention verbrieft das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Arbeit. Das Land Sachsen-Anhalt hat deshalb in einem Landesaktionsplan Maßnahmen und Programme verankert, die ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen sollen. Deshalb bin ich froh, dass die Pfeifferschen Stiftungen ihr Engagement fortsetzen, Menschen mit Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Arbeit zu bringen“, sagte Petra Grimm-Benne bei der Übergabe des Fördermittelbescheides.

„Bereits 2015 hat die IPS acht Arbeitsplätze in der Caféteria des Klinikums geschaffen. Ich bin froh, dass wir diese Erfolgsgeschichte nun am Heumarkt fortsetzen und den Inklusionsbetrieb erweitern können“, erklärte Christoph Radbruch, Vorsteher der Pfeifferschen Stiftungen.

Mit der Eröffnung des Cafés ist das neue, gemeinsam mit dem Projektträger impars geschaffene Quartier am Heumarkt komplett. Hier sind in den vergangenen Monaten in verkehrsgünstiger und innenstadtnaher Lage barrierefreie Wohnungen, eine Tagespflege und zwei Wohngemeinschaften für Senioren entstanden. Das Café als Begegnungsstätte für Anwohner, Spaziergänger und auch Touristen rundet dieses Angebot ab.

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v.l.n.r.: Objektleiter Matthias Hinz, seine Stellvertreterin Ina Zarek, Ministerin Petra Grimm-Benne, Mitarbeiter Adrian Buerschaper, Vorsteher Christoph Radbruch, IPS-Geschäftsführer Mathias Kuhn und Marc Fesca, Geschäftsführer im Bereich Behindertenhilfe Arbeiten der Pfeifferschen Stiftungen, freuen sich über die Übergabe des Fördermittelbescheides. Foto: Pfeiffersche Stiftungen
Foto: Pfeiffersche Stiftungen

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