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Pfeiffers Weg in eine „Corona-Normalität“

Veröffentlicht am: 08. Mai 2020


Die fünfte Eindämmungsverordnung der Landesregierung Sachsen-Anhalts enthält einige Lockerungsmaßnahmen, die auch den Arbeitsalltag in den Pfeifferschen Stiftungen betreffen.

Mit den Lockerungen und dem Weg in die „Corona-Normalität“ sind für die Pfeifferschen Stiftungen einige Herausforderungen verbunden. In den Häusern und Einrichtungen der Stiftungen leben Menschen, die aufgrund von Krankheit und körperlichen sowie geistigen und seelischen Beeinträchtigungen besonderen Schutz und sorgfältige Fürsorge benötigen.

„Dank des engagierten Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir in den vergangenen Wochen gut durch die Krise gekommen. Jetzt gilt es behutsam Regelungen im Umgang mit den Lockerungsmaßnahmen zu finden. Dabei stehen der Respekt vor den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Menschen in unseren Einrichtungen und Häusern, die Sorge um ihre körperliche und seelische Gesundheit ebenso im Mittelpunkt der Überlegungen wie die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln“, sagt Vorsteherin Dr. Edda Weise.

Vor dem Hintergrund dieser Fürsorge- und Sorgfaltspflicht gegenüber den uns anvertrauten Patienten, Klienten und Bewohnern werden wir einen Weg der Lockerungen gehen, der von Stufenplänen in den einzelnen Bereiche bestimmt ist:

1. Seniorenstifte

In unseren Einrichtungen der Altenhilfe werden individuelle Konzepte erarbeitet, die die neuen Besuchsregelungen betreffen. Nach vorheriger Absprache mit den Kollegen vor Ort werden Besuche unter größten Schutzmaßnahmen ermöglicht.

Dazu zählen beispielsweise Besuche im Freien oder Schutzvorrichtungen in Zimmern, aber auch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz. Die individuellen Wünsche unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihr Schutz stehen im Fokus aller Überlegungen.

2. Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Laut Sozialministerium ist ein Beschluss der Landesregierung zur schrittweisen Öffnung der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu erwarten. Deren Umsetzung ist sowohl räumlich als auch logistisch herausfordernd und wird mit jedem unserer Beschäftigten individuell abgesprochen. Voraussichtlich werden erste Lockerungen in unseren Werkstätten zum 2. Juni 2020 umgesetzt sein.

3. Ambulante Dienste

Im Augenblick wird ein Konzept erarbeitet, das Besuche u. a. in einem extra dafür vorgesehen Raum, unter Beachtung der Schutz- und Hygienevorschriften ermöglicht.

4. Gottesdienste

Auch für Gottesdienste und Andachten werden entsprechende Überlegungen, auf Basis der Rundverfügung des Landeskirchenamtes der evangelischen Kirche sowie der fünften Eindämmungsverordnung des Landes angestellt. Wir planen eine baldige Wiederaufnahme der Gottesdienste in der Samariterkirche.

5. Krankenhäuser

In unseren Krankenhäusern – Klinikum Pfeiffersche Stiftungen und Lungenklinik Lostau – gilt weiterhin ein Besuchsverbot. Außerdem werden alle weiteren Schutz- und Hygienemaßnahmen beibehalten – dazu zählt vor allem das Tragen von Mund-Nasen-Schutz beim Betreten der Häuser.


Auch die Bereiche mit Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung sowie der Hospizbereich haben individuelle Konzepte zur stufenweisen Lockerung der Besuchs- und Betretungsbeschränkungen erarbeitet.

Grundsätzlich standen in den vergangenen Wochen der Schutz und die Begleitung aller Menschen – von Mitarbeitern, Patienten, Bewohnern und Klienten – in den Pfeifferschen Stiftungen im Vordergrund. Deshalb wurden zahlreiche Prozesse zum Schutz erstellt und umgesetzt – dazu zählen auch die regelmäßigen Schulungen unserer Mitarbeitenden sowie interne Testungen auf das Corona-Virus.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Nancy Thiede
Leiterin Unternehmenskommunikation

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