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Informationen Coronavirus

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise für Mitarbeitende und Dienstvorgesetzte zum Umgang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) in unseren Einrichtungen, arbeitsrechtliche Hinweise sowie Informationen zu Reisen in innerdeutsche und internationale Risikogebiete.

Zuletzt aktualisiert: 11.01.2021

Allgemeine Hinweise für Dienstvorgesetzte

Sie als Dienstvorgesetzte/ Dienstvorgesetzter sind dafür verantwortlich Ihre Mitarbeitenden über die geltenden Regelungen zum Thema Coronavirus in den Pfeifferschen Stiftungen und deren Tochter- sowie Enkelgesellschaften zu informieren und diese auch durchzusetzen.

Es gelten die Anordnungen und Dienstanweisungen zu „10. Pandemie und Epidemie“ im Management- und Organisationshandbuch .

Allgemeine Hinweise für Mitarbeitende

Seit dem 23. Oktober 2020 gilt:

  • Generelle Mund-Nasen-Schutz-Pflicht:
    Auf sämtlichen Geländen der Stiftungen (Cracau, Lostau, Ottersleben, angemietete Räume) und in den einzelnen Häusern sind Mitarbeitende und Besucher verpflichtet einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ausnahmen gelten für Mitarbeitende, die in Einzelbüros arbeiten bzw. die Trennwände stellen und ausreichend Abstand gewährleisten können.
    Bitte beachten Sie, dass ein Verweigern der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich zieht.
  • Fortbildungen: Veranstaltungen der Stiftungen dürfen bis auf Weiteres ausschließlich digital stattfinden. Bei Fortbildungen, Seminaren und Kongressen externer Veranstalter wird empfohlen, die Teilnahme abzusagen. Die konkrete Entscheidung im Einzelfall obliegt der Bereichsleitung.

Regeln für die Nutzung von „Masken“

  • Alle in die Versorgung von Patienten, Bewohnern und Klienten eingebundenen Mitarbeiter tragen grundsätzlich Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Kontakt zu Patienten, neu aufzunehmenden Bewohnern und Klienten ohne vorliegendes Testergebnis tragen Sie bitte FFP2-Masken.
  • Bei personennaher, unmittelbarer Interaktion mit Personen, für die noch kein Testergebnis vorliegt, nutzen Sie bitte zusätzlich ein Visier oder eine Schutzbrille. Ansonsten nutzen Sie als „adäquate Schutzausrüstung“ den Mund-Nasen-Schutz.

Haben Sie Sorge sich oder andere anzustecken, steht Ihnen selbstverständlich eine FFP2-Maske zur Verfügung.

Informationen zum Tragen von FFP2-Masken

Die sogenannten FFP2-Masken haben eine Filterwirkung von 94 Prozent und bieten somit einen höheren Schutz gegen eine Infektion mit – zum Beispiel – dem Coronavirus.

Das Tragen einer solchen Maske soll vor allem Mitarbeitende, die patientennah einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind, vor einer Ansteckung schützen. Gleichzeitig schützen Sie als Mitarbeitende die Menschen, die Ihnen anvertraut sind. Das Tragen einer FFP2-Maske kann auf Dauer belastend sein; Arbeiten ohne unmittelbare Infektionsgefährdung bzw. patientenferne Tätigkeiten können deshalb mit Mund-Nasen-Schutz getätigt werden.

Bitte beachten Sie, dass die Regel „112-0190“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), die sich auf die maximale Tragezeit der Masken bezieht, für Industriearbeit entwickelt wurde und lediglich eine Empfehlung darstellt.

Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie durch die Masken übermäßig belastet werden, besteht die Möglichkeit mit Ihrem Dienstvorgesetzten, der Betriebsärztin, der Fachkraft für Arbeitssicherheit und natürlich mit den Mitarbeitervertretungen das Gespräch zu suchen. Das Ziel sollte sein, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Impfungen

Eine Impfpflicht, bezogen auf das Coronavirus, gibt es bislang nicht. Im Rahmen unserer Tätigkeit an und mit den uns anvertrauten Patienten, Bewohnern und Klienten könnte eine Impfung allerdings hilfreich und sinnvoll sein.

Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Schutzimpfung erhalten Sie auf www.corona-schutzimpfung.de .

Grundsätzliches

  • Bitte halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Ihren Mitmenschen ein. Auch in den Pausen ist das Abstandgebot zwingend zu beachten.
  • Befolgen Sie bitte die Hygieneregeln beim Niesen, Husten und Händewaschen.
  • Bitte führen Sie das Gesundheitstagebuch Corona (Vorlage im Management- und Organisationshandbuch : PFS-FO-00166-00).
  • Bei Erkältungssymptomen jedweder Schwere sowie Veränderungen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns lassen Sie sich bitte testen und benachrichtigen Ihre Dienstvorgesetzten. Den Test können Sie in der Notaufnahme des Klinikum Pfeiffersche Stiftungen vornehmen lassen oder sich alternativ über wohnortnahe Testmöglichkeiten beim Patientenservice unter Telefon: 116117 informieren.
  • Besprechungen: Soweit möglich sollten Besprechungen digital bzw. telefonisch stattfinden oder auch ins Freie verlegt werden. Alle Teilnehmenden tragen grundsätzlich einen Mund-Nasen-Schutz. Lüften Sie die Räume regelmäßig und ausreichend. Halten Sie sich an die Desinfektionsvorgaben in Besprechungs-, Pausen- und Aufenthaltsräumen. Führen Sie Teilnahmelisten bei persönlichen Besprechungen (intern und extern).

Arbeitsrechtliche Hinweise

Gibt es eine Testpflicht auf das Coronavirus?


Test ohne Symptome im Rahmen einer Reihentestung

Zum bestmöglichen Schutz unserer Mitarbeitenden und der uns anvertrauten Patienten, Bewohner, Klienten und Gäste sind die Pfeifferschen Stiftungen als Arbeits- und Dienstgeber per Gesetzeslage berechtigt, regelmäßig zu testen. Unser Testkonzept ist darüber hinaus mit den zuständigen Gesundheitsämtern abgestimmt.

  • Daraus ergibt sich keine Pflicht für Mitarbeitende, sich testen zu lassen. Wir sind allerdings an unser genehmigtes Testkonzept gebunden und das bedeutet konkret, dass die Pfeifferschen Stiftungen die Arbeitsleistung von ungetesteten Mitarbeitenden nicht annehmen können. Sie würden nach Hause geschickt und bekämen keine Entgeltzahlung.


Wer darf testen?

In den Pfeifferschen Stiftungen werden alle Personen, die Tests durchführen, sorgfältig durch Ärzte in den Gebrauch der Tests eingeführt und in der Durchführung geschult.

Es ist wünschenswert, dass die Tests von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden. In der gegenwärtigen besonderen epidemischen Notlage kann die Durchführung auch durch angelernte Kräfte erfolgen, die eine andere berufliche Grundqualifikation haben.

Die Annahme, Antigen-Schnelltests dürfen ausschließlich von medizinischem Personal durchgeführt werden (Robert Koch-Institut 29. November 2020) ist mittlerweile relativiert worden:

Auch wenn in fast allen Schnelltest-Gebrauchsanweisungen als Anwender „medizinisches Fachpersonal, medizinisch geschultes Personal, geschultes klinisches Personal“ aufgeführt werden, so sind die Anwenderbeschreibungen nicht legal definiert.

Nach RKI-Ausführungen zur „nationalen Teststrategie“ vom 8. Dezember 2020 kann damit keine eindeutige Berufsgruppenzuordnung erfolgen. (Quelle: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Teststrategie/Nat-Teststrat.html )

Jede Einrichtung ist demnach als „Betreiber von Medizinprodukten“ verantwortlich „in jedem Einzelfall zu prüfen, ob das anwendende Personal die Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und nach erfolgter Unterweisung/Einweisung für die Anwendung der Tests ausreichend qualifiziert ist.“

Alle Einrichtungen der Pfeifferschen Stiftungen, in denen Schnelltests zur Anwendung kommen, übernehmen im Moment des Einsatzes eines Schnelltests eben diesen Status eines „Medizinprodukte-Betreibers“.

Ein Betreiber von Medizinprodukten hat gemäß der Medizinproduktebetreiberverordnung „die ihm darin zugewiesenen obliegenden Pflichten wahrzunehmen, um ein sicheres und ordnungsgemäßes Anwenden der in seiner Gesundheitseinrichtung am Patienten eingesetzten Medizinprodukte zu gewährleisten. Dies gilt auch, wenn die Medizinprodukteanwendung im häuslichen Bereich des Patienten erfolgt.“

Intensive Schulungen von testenden Mitarbeitenden

Unsere Einrichtungen übernehmen also die Verantwortung dafür, dass die Mitarbeitenden, die in der Anwendung dieser Tests geschult sind, über eine ausreichende Qualifikation zur Testdurchführung verfügen.

Wir führen bei unseren Mitarbeitenden, die freiwillig bereit sind diese Tests durchzuführen, eine ärztliche Unterweisung in der Handhabung der Tests durch; hier wird auf die Besonderheiten sowie auf die Risiken und Gefahren der Testdurchführung hingewiesen.

Die Mitarbeitenden haben jederzeit die Möglichkeit, eigene Unsicherheiten im Umgang mit den Tests zu kommunizieren, sich bei der Testdurchführung beobachten/coachen zu lassen und/oder durch eine erneute Schulung die Kenntnisse zu intensivieren oder auch die Testdurchführung abzulehnen.

Dass solche Tests nach erfolgter ärztlicher Unterweisung auch durch „nicht medizinisches Fachpersonal“ erfolgen können, wurde uns auch seitens des Gesundheitsamtes, das das Konzept zum Einsatz von Schnelltests in den Pfeifferschen Stiftungen genehmigt hat, bestätigt.

Kind in Quarantäne – Verdienstausfall-Entschädigung


Die Entschädigungsansprüche für Eltern, die ihr Kind in Quarantäne betreuen müssen, regelt das Infektionsschutzgesetz in § 56 . Danach bekommen erwerbstätige Sorgeberechtigte eine Entschädigung, wenn

  • das Gesundheitsamt die Schule/Betreuungseinrichtung pandemiebedingt geschlossen oder ihr Kind unter Quarantäne gestellt hat,
  • sie in dieser Zeit ihr Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, zu Hause betreuen müssen, weil keine andere zumutbare Betreuungsmöglichkeit sichergestellt werden kann,
  • und sie dadurch einen Verdienstausfall erleiden.

Erstattet werden in diesem Fall

  • 67 % des Verdienstes (höchstens 2016 Euro pro Monat)
  • für maximal 10 Wochen pro Elternteil
  • bzw. bis zu 20 Wochen bei Alleinerziehenden.

Die Zahl der Kinder ist dabei unerheblich. Der Maximalzeitraum muss nicht am Stück in Anspruch genommen werden, sondern kann über mehrere Monate verteilt werden. Grundsätzlich keine Entschädigung erhalten Eltern, wenn die Kita oder Schule während der Quarantänezeit ohnehin geschlossen wäre – etwa weil Ferien sind.

Diese Entschädigungsregelungen gelten vorerst bis 31. März 2021.

Kita- und Schulschließungen: Anspruch auf Notbetreuung


Um die Versorgung der uns anvertrauten Personen und den generellen Betrieb aufrechtzuerhalten, sind alle Mitarbeitenden der Pfeifferschen Stiftungen sowie Tochter- und Enkelgesellschaften wichtig.

Deshalb bitten wir Sie, wo immer es möglich ist, einen Anspruch auf Notbetreuung geltend zu machen. Laut 9. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt  vom 15. Dezember 2020 haben alle Menschen, die einer systemrelevanten Gruppe zugeordnet sind, einen solchen Anspruch.

Den Nachweis über Ihre Systemrelevanz können Sie sich von Ihrem Dienstvorgesetzten ausstellen lassen. Das entsprechende Dokument finden Sie hier als Word-Dokument zum Download.

Mobiles Arbeiten („Home Office“) unter Pandemiebedingungen


Stiftungsweit gilt die Dienstvereinbarung zum „Mobilen Arbeiten unter Pandemiebedingungen“. Zu finden im Mangement- und Organisationshandbuch  (Dokument PFS-GO-003-00) oder hier als PDF-Download.

Die Entscheidung darüber, wer das Modell „Mobiles Arbeiten“ nutzen kann, trifft die Bereichsleitung bzw. Geschäftsführung. Sprechen Sie Ihren Dienstvorgesetzten an, wenn Sie Fragen dazu haben.

Allgemeine Hinweise zu Reisen

Privatreisen

Alle Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Auch alle nicht zwingend erforderlichen Reisen, insbesondere touristische Reisen sind zu vermeiden. Das vereinbarten Bund und Länder in ihrem Beschluss vom 25. November 2020 Sollte eine Reise nicht zu vermeiden sein, gelten die Corona-Regelungen der Bundesländer .

Dienstreisen

Dienstreisen sind – soweit möglich – zu vermeiden. Die konkrete Entscheidung im Einzelfall obliegt Ihrem Dienstvorgesetzten.

Aktuelle Risikogebiete Deutschland und international

Die Risikogebiete für Infektionen mit SARS-CoV-2 werden durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht. Die folgenden Links führen Sie zu den tagesaktuellen Übersichten der deutschen und internationalen Risikogebiete:

Risikogebiete international 

Risikogebiete in Deutschland 

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Sie haben Fragen?

Sprechen Sie Ihre Dienstvorgesetzten, die Betriebsärztin, die Seelsorger an.

Oder senden Sie Ihre Fragen an fragen.coronavirus(at)pfeiffersche-stiftungen.org. Diese werden zeitnah beantwortet.