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Beratungstelefon zur Palliativen Versorgung

Ärztin versorgt schwerstkranke Seniorin
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In Würde und Ruhe zu Hause sterben – das wünschen sich die meisten Menschen, wenn es soweit ist. Das Palliativ- und Hospizzentrum der Pfeifferschen Stiftungen unterstützt dieses Anliegen und beantwortet wichtige Fragen zur Versorgung schwerstkranker, sterbender Menschen am Beratungstelefon zur Palliativen Versorgung

Unter (0391) 8505 803  informiert Sie ein Mitarbeiter der Stiftungen montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr.

„Es geht hier nicht um eine Pflegeberatung, wir bieten hier eine ganz konkrete palliative Beratung für die letzte Lebensphase an“, so Tabea Friedersdorf, Leiterin des Palliativ- und Hospizzentrums in den Pfeifferschen Stiftungen.

Damit wird eine Schnittstelle geschaffen, um schnell und unbürokratisch die passenden Ansprechpartner zu vermitteln oder aber auch gleich einen Mitarbeiter der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung – kurz SAPV – zum Patienten zu schicken.

„Unser Auftrag ist es, herauszufinden, was der Schwerstkranke am Lebensende braucht – und ihn zu schützen vor dem, was er nicht braucht. Dazu müssen wir ihn dort abholen, wo er ist“, sagt Friedersdorf.

Was leistet Palliative Versorgung?

Schmerzen, Atemnot, Angst: Die Qualen eines Schwerstkranken können überwältigend groß sein. Oberstes Ziel der palliativen Versorgung ist es, körperliches und seelisches Leid zu lindern. Es geht nicht mehr um Heilung, sondern um möglichst viel Wohlbefinden.

Wird eine unwiderruflich tödlich verlaufende Krankheit diagnostiziert, ist dies für den Patienten und seine Angehörigen zunächst ein Schock. In dieser emotionalen Ausnahmesituation einen kühlen Kopf zu behalten, ist nur schwer möglich. Oft wünschen sich Betroffene dann weitere Informationen und Unterstützung, um die nächsten Schritte gegebenenfalls auch gemeinsam zu gehen. Die Palliativversorgung zeigt hier Wege und Auswege. Sie leistet keine Hilfe zum Sterben, sondern Hilfe im Sterben.

In seiner breiten Aufstellung ist das Palliativ- und Hospizzentrum Magdeburg der Pfeifferschen Stiftungen im nördlichen Sachsen-Anhalt einmalig. Es vereint eine Vielzahl von Einrichtungen mit kompetenten wie einfühlsamen Spezialisten, die die palliative Versorgung der Patienten im stationären wie im häuslichen Bereich sicherstellen.

Die Pfeifferschen Stiftungen bieten in folgenden Bereichen Palliativversorgung an:

Was leistet das Palliativtelefon?

Ist ein Mensch unheilbar erkrankt, treten viele Fragen auf, auf die ein Mitarbeiter am Beratungstelefon erste Antworten gibt:

  • Kann ich zu Hause versorgt werden?
  • Was ist, wenn ich nicht mehr zu Hause bleiben kann?
  • Wo finde ich einen qualifizierten Palliativarzt?
  • Wer kann meinen vertrauten Hausarzt unterstützen?
  • Gibt es einen spezialisierten Pflegedienst in meiner Nähe?
  • Wer hilft bei der Erstellung einer Patientenverfügung?
  • Was ist eine Vorsorgevollmacht?
  • Was ist eine Betreuungsverfügung?
  • Welche ambulanten Hospizdienste gibt es in meiner Nähe?
  • Was ist überhaupt ein stationäres Hospiz?
  • Was ist eine Palliativstation?
  • Wohin mit meiner Trauer?
  • Wer kann mich und meine Angehörigen entlasten?

Was kann am Beratungstelefon nicht geleistet werden?

  • Individuelle ärztliche Beratung zu spezifischen Problemen.
  • Konkrete Informationen zu Behandlungen und Medikamenten.
  • Notfallmedizin.
  • ABER: Wir können Sie zu diesen Fragen an fachkundige Anprechpartner weitervermitteln.

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