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© Lars Johansson / fotolia

Palliativ- und Hospizzentrum in den Pfeifferschen Stiftungen

Wir begleiten Menschen. Die Begegnung mit sterbenden Menschen ist Alltag bei uns in den Pfeifferschen Stiftungen – Alltag an vielen Krankenbetten und in der Hospizarbeit. Das Palliativ- und Hospizzentrum der Stiftungen mit seinen Integrierten Angeboten der Palliativmedizin und -pflege vereint eine Vielzahl von Einrichtungen und Angeboten, die die palliative Versorgung unserer Patienten im stationären und häuslichen Bereich im nördlichen Sachsen-Anhalt sicherstellen.

Zum Zentrum gehören unter anderem die folgenden Angebote und Einrichtungen:

Wir unterstützen die Charta zur Betreuung Sterbender

Seit November 2014 sind die Pfeifferschen Stiftungen Mitglied der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Diese Charta setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind.

Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch. Unsere Unterschrift ist Geste und Selbstverpflichtung zugleich für unsere Arbeit und den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen.

Mehr erfahren Sie im Download-Flyer oder auf der Website der Charta zur Betreuung Sterbender 

Beratungstelefon zur Palliativen Versorgung

In Würde und Ruhe zu Hause sterben – das wünschen sich die meisten Menschen, wenn es soweit ist.

Das Palliativ- und Hospizzentrum der Pfeifferschen Stiftungen unterstützt dieses Anliegen und beantwortet wichtige Fragen zur Versorgung schwerstkranker, sterbender Menschen am Beratungstelefon zur Palliativen Versorgung.

Unter (0391) 8505 803 informiert Sie ein Mitarbeiter der Stiftungen montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr.

Das Palliativtelefon vermittelt Ihnen schnell und unbürokratisch die passenden Ansprechpartner oder schickt direkt einen Mitarbeiter der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zum Patienten.

Junge Frau am Bett eines Sterbenden

Was leistet Palliative Versorgung?

Schmerzen, Atemnot, Angst: Die Qualen eines Schwerstkranken können überwältigend groß sein. Oberstes Ziel der palliativen Versorgung ist es, körperliches und seelisches Leid zu lindern. Es geht nicht mehr um Heilung, sondern um möglichst viel Wohlbefinden.

Wird eine unwiderruflich tödlich verlaufende Krankheit diagnostiziert, ist dies für den Patienten wie auch für seine Angehörigen erst einmal ein Schock. In dieser emotionalen Ausnahmesituation einen kühlen Kopf zu behalten, ist nur schwer möglich. Oft wünschen sich Betroffene dann weitere Informationen und Unterstützung, um die nächsten Schritte gegebenenfalls auch gemeinsam zu gehen. Die Palliativversorgung zeigt hier Wege und Auswege. Unser Auftrag ist es, herauszufinden, was der Schwerstkranke am Lebensende braucht – und ihn zu schützen vor dem, was er nicht braucht.

Was leistet das Palliativtelefon?

Ist ein Mensch unheilbar erkrankt, treten viele Fragen auf, auf die ein Mitarbeiter am Beratungstelefon erste Antworten gibt:

  • Kann ich zu Hause versorgt werden?
  • Was ist, wenn ich nicht mehr zu Hause bleiben kann?
  • Wo finde ich einen qualifizierten Palliativarzt?
  • Wer kann meinen vertrauten Hausarzt unterstützen?
  • Gibt es einen spezialisierten Pflegedienst in meiner Nähe?
  • Wer hilft bei der Erstellung einer Patientenverfügung?
  • Was ist eine Vorsorgevollmacht?
  • Was ist eine Betreuungsverfügung?
  • Welche ambulanten Hospizdienste gibt es in meiner Nähe?
  • Was ist überhaupt ein stationäres Hospiz?
  • Was ist eine Palliativstation?
  • Wohin mit meiner Trauer?
  • Wer kann mich und meine Angehörigen entlasten?

Was kann am Beratungstelefon nicht geleistet werden?

  • Individuelle ärztliche Beratung zu spezifischen Problemen.
  • Konkrete Informationen zu Behandlungen und Medikamenten.
  • Notfallmedizin.
  • ABER: Wir können Sie zu diesen Fragen an fachkundige Anprechpartner weitervermitteln.

Das kann Hospizarbeit!

Die anhaltenden Diskussionen um Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid zeigen, dass es nach wie vor Informations- und Aufklärungsbedarf zum Thema Hospiz- und Palliativarbeit gibt.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V. (DHPV) hat deshalb einen Film veröffentlicht, der die wichtigsten dieser Fragen beantwortet: Welche Angebote gibt es? Was können hospizliche Begleitung und palliative Versorgung leisten, wo können sie helfen?

Vor allem: Welche tragende Rolle spielen die vielen tausend Ehrenamtlichen. Und nicht zuletzt: Wo finde ich Hilfe, Unterstützung und Antworten auf die vielen Fragen, die sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende stellen? Der animierte Erklärfilm gibt einen Überblick und lädt ein, sich bei Bedarf vertrauensvoll an das Palliativ- und Hospizzentrum der Pfeiffersche Stiftungen zu wenden. Sie erreichen uns telefonisch unter (0391) 8505 803.

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