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© Michael Uhlmann

Arbeit in keimfreier Zone

© Michael Uhlmann

Für die Arbeit im Operationssaal gibt es zwei verschiedene Bildungswege: Zum einen die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger, die dafür nach ihrer Berufsausbildung eine Fachweiterbildung zur OP-Fachkraft absolvieren. Eine zweite Möglichkeit ist die Ausbildung zur OTA-Fachkraft. OTA steht für „operationstechnischer Assistent“. Im OP erfüllen beide Experten dieselben Aufgaben, nur ist der Werdegang einer OP-Fachkraft anders als der einer OTA. Eine OP-Fachkraft erlernt zuerst drei Jahre den Kranken- und Gesundheitspflegeberuf und absolviert danach eine zweijährige Zusatzausbildung zur Fachkrankenschwester im Operationsdienst. Der OTA wird von vorneherein für die Arbeit im OP geschult, die Ausbildung dauert drei Jahre.

Im OP-Saal stehen für OP-Fachkräfte folgende Arbeiten an: Dem operierenden Arzt sind die benötigten Instrumente zu reichen. Damit das reibungslos funktioniert, müssen die OP-Pflegefachkräfte alle benötigten Materialien während der Operation bereitgestellt haben, griffbereit zur Anwendung. Die Pflege und Desinfektion der Operationsinstrumente sowie die Dokumentation und Verwaltung der Materialien gehören ebenfalls dazu. Dabei gilt es, auf die wirtschaftliche Anwendung der Sachmittel zu achten. Neben der üblichen OP-Dokumentation sind OP-Fachkräfte dafür verantwortlich, dass alle verwendeten Materialien mit der richtigen Bestellnummer und der verwendeten Anzahl erfasst  werden, um der Verwaltung eine korrekte Abrechnung zu ermöglichen und den genauen OP-Verlauf zu dokumentieren. Und: Auf die Umsetzung der Hygienerichtlinien im Operationssaal muss geachtet werden.

Eine gute OP-Fachkraft kennt sich in den verschiedenen Fachdisziplinen aus, sie muss im Schnitt mindestens 50 OP-Abläufe beherrschen und sich mit hochtechnisierten Geräten auskennen. Sie muss vorausdenken, auf lebensbedrohliche und schwierige Situationen reagieren. Sie muss wissen, wann sie schweigen soll, obwohl sie etwas zu sagen hätte, sie muss dem Operateur kompetent assistieren und ihm vor allen Dingen in jeder Situation fachliche Sicherheit vermitteln. Sie muss Mensch sein und für den Operateur ein professioneller Partner, auf den er sich zu 100 Prozent verlassen kann.

Welche Stärken sollte man für die Arbeit im OP mitbringen? Ruhe bewahren und in Stresssituationen etwas „einstecken“ können; nicht nachtragend, sondern teamfähig sein und, ganz wichtig, sich behaupten können. Strukturiertes ordentliches Arbeiten sowie fachliches Verständnis sind ganz wichtig.

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