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Gesundheits- und Krankenpfleger

Praktische Übung: Fußbad

Die dreijährige Ausbildung zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in  ist ein Beruf mit Zukunft. Gesundheits- und Krankenpfleger pflegen, beraten, betreuen, unterstützen, leiten an, stehen für Gespräche zur Verfügung, übernehmen medizinische Assistenz und Tätigkeiten und trösten. Sie sind in Krankenhäusern, Pflege- und Wohnheimen sowie ambulanten Pflegeeinrichtungen unersetzlich und werden angesichts des demografischen Wandels immer wichtiger. Um etwa im Krankenhaus den Gesundungsverlauf festzustellen, achten sie auf Aussehen, Schlaf und Appetit der Patienten, sie messen regelmäßig Blutdruck, Puls, Temperatur und Körpergewicht, sie analysieren die Daten, dokumentieren diese systematisch und informieren die behandelnden Ärzte. Sie helfen den Patienten beim Aufstehen, bei der Körperhygiene, beim Toilettengang oder bei der Einnahme der Mahlzeiten. Sie betten bewegungsunfähige Patienten fachgerecht und verhindern Beschwerden, die durch langes Liegen entstehen. Sie beraten und begleiten bei der Integration chronischer Krankheiten oder Handicaps ins Leben. Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe, mobilisieren und aktivieren, um im Anschluss an das Krankenhaus mit dem Leben und den Funktionseinschränkungen zurechtzukommen.

So vielfältig wie der Beruf ist auch die Ausbildung . Drei Jahre lang lernen Gesundheits- und Krankenpfleger nicht nur alle praktischen Kniffe, sondern auch die theoretischen Hintergründe – und die haben es in sich, denn diese Ausbildung hat den höchsten Theorieteil aller Ausbildungsberufe: Insgesamt rund 2100 Theoriestunden. Und die absolvieren die Auszubildenden im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe   (BZG) Magdeburg.

Wer sich für den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers entscheidet, dem sollte nicht nur das Lernen, sondern auch der Anblick von Blut nichts ausmachen. Er sollte auch die Nerven in Stresssituationen behalten und soziale Kompetenz haben. Wichtig ist auch ein gewisses Maß an Empathie. Und man sollte teamfähig sein – als Solist kommt man nicht weit. Da die Patienten rund um die Uhr versorgt werden wollen, wird nicht nur tagsüber gearbeitet, sondern auch nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen – im Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen zum Beispiel mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 bis 40 Stunden im Drei-Schicht-System. Zum Ausgleich dafür gibt es nicht nur Gehaltszuschläge, sondern auch Freizeitausgleich. Während der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger geht es durch die verschiedenen Bereiche der Klinik - von der Inneren und über die Chirurgie, Orthopädie und Geriatrie bis hin in die Alten- und Behindertenhilfe. Die Auszubildenden lernen so ein ganz großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten kennen.

In der Regel spezialisieren sich Pfleger im Laufe ihrer Berufslaufbahn auf bestimmte Bereiche. Deshalb sollte die Ausbildungszeit genutzt werden, um herauszufinden, welcher Fachbereich einem besonders liegt. So kann man sich anschließend fachspezifisch weiterentwickeln, z. B. zur Fachkraft für Anästhesie, Psychiatrie oder Onkologie. Oder man studiert Pflegepädagogik und bildet später selbst Pflegefachkräfte aus. Wer lieber im Management arbeiten will, dem steht später mit einem Zusatzstudium der Weg als Stationsleiter oder als Pflegedienstleiter offen.

 Voraussetzungen für die Ausbildung

Die Voraussetzungen, um nach dem Krankenpflegegesetz für die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger  zugelassen zu werden, sind ein Realschulabschluss bzw. eine andere gleichwertige Schulbildung. Zugelassen wird auch, wer die Fachhochschulreife bzw. das Abitur besitzt und die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes erfüllt. Möglich ist auch ein duales Studium an einer Hochschule. Dabei wird die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger mit einem Bachelorstudium kombiniert. Gelernt und geübt wird parallel in der Krankenpflegeschule, der Hochschule und im Krankenhaus. Wer Interesse an einer Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger hat, kann sich in den Pfeifferschen Stiftungen informieren. Oder sich auch gleich bewerben: alle Unterlagen an die Pflegedirektion in der Pfeifferstraße 10 in Magdeburg.

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