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Aktuelle Debatte zum assistierten Suizid:

Am 19. November 2014 unterzeichneten die Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg  die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Die Charta setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe,  um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch. (Link: http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/ )
„Die Unterschrift ist zugleich Geste, aber auch eine Selbstverpflichtung unsererseits“, so Vorsteher Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg. „Wir haben uns ganz bewusst jetzt entschieden, zu unterzeichnen. Die aktuelle Debatte zum ärztlich assistierten Suizid und zur teilweisen Freigabe aktiver Sterbehilfe hat mit dem Alltag des Sterbens in Deutschland nur am Rande zu tun.“
In den Stiftungen sterben im Jahr über 400 Menschen und weitere 470 zu Hause, wo sie von Mitarbeitern der spezialisierten ambulanten Palliativteams betreut werden. Die wenigsten von Ihnen fragen nach dem assistierten Suizid. Aber nahezu alle fragen danach schmerzfrei zu sein und nicht allein sterben zu müssen.
„Es ist unsere Aufgabe in den Pfeifferschen Stiftungen, sie in ihren letzten Tagen oder Stunden dabei zu begleiten und ihre Würde zu bewahren. Palliative Hilfe muss für jeden erreichbar und finanzierbar sein! Es ist einfach unwürdig, Menschen am Lebensende allein zu lassen“, so Radbruch.  Anfang nächsten Jahres wollen die Pfeifferschen Stiftungen daher ein kostenfreies Beratungstelefon für Hilfesuchende einrichten.

 

v.l. Chefarzt Dr. Frank Heres, Ärztlicher Direktor der Krankenhäuser der Pfeifferschen Stiftungen, Franziska Kopitzsch, Leiterin der Charta Geschäftsstelle und Vorsteher Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen

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