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Zehn Jahre Hospizarbeit in den Pfeifferschen Stiftungen

14. Februar 2013

Solide Hospizarbeit mit breit gefächerten Angeboten
Seit 2003 gibt es in den Pfeifferschen Stiftungen das Hospiz im Luisenhaus. Insgesamt wurden seither 1.172 Gäste und ihre Familien von heute 13 Pflegekräften, einer Sozialarbeiterin, einem Seelsorger und ehrenamtlichen Mitarbeitern begleitet. „Wir begannen mit sechs Mitarbeitern. Die Leitung lag noch beim Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen, “ erläutert Tabea Friedersdorf. Sie leitet das Hospiz seit  2007 und hat die Arbeitsfelder deutlich erweitert.

„Wir machen in den Pfeifferschen Stiftungen eine solide Hospizarbeit mit breit gefächerten Angeboten, die sich individuell an den Bedürfnissen der Menschen und ihren Familien orientiert“, so Vorsteher Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen. Teil dieses Arbeitsfeldes ist neben dem stationären Hospiz mit seinen zehn Betten ein Trauerinstitut, die Leitung der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im nördlichen Sachsen-Anhalt seit 2009 und der Ambulante Hospizdienst.

SAPV - Die Anzahl der Versorgungen wächst stetig
Christoph Radbruch freut besonders: „An allen Ecken wächst unser Angebot. Im SAPV wurden seit Start des Palliativnetzes über 400 Patienten ambulant zu Hause begleitet. Das Versorgungsgebiet umfasst Magdeburg, den Salzlandkreis und den Bördekreis.“ Sechs Palliativteams und 53 Kooperationspartner, wie Palliativmediziner, Pflegedienste, Ambulante Hospizdienste, Apotheken, Sanitätshäuser und Psychologen sichern hier eine umfassende Versorgung schwerstkranker Menschen, die zu Hause sterben möchten. „Die Anzahl der Versorgungen wächst stetig, bereits 2013 betreuten wir knapp 70 Patienten“ , so Radbruch.

Ein vergleichsweise noch junges Projekt der tatkräftigen Leiterin ist das Trauerinstitut. Es besteht seit 2011 und begleitet neben zwei jährlichen Seminaren und Weiterbildungsangeboten ebenso Einzel- und Familienbegleitungen.

Ambulanter Hospizdienst: Besonderer Dank an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter
Tabea Friedersdorf ergänzt: „Ein besonderer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die fest zum Stamm der Hospizarbeit gehören.“ Seit 2006 lassen sich jährlich etwa zwölf Menschen vom Hospiz zu Ehrenamtlichen im Ambulanten Hospizdienst ausbilden. Zwei ehrenamtliche Koordinatoren organisieren den Einsatz weiterer 49 ehrenamtlicher Mitarbeiter. „Pro Jahr können so etwa 50-80 Begleitungen im ambulanten Bereich stattfinden.“

Zum 10jährigen Jubiläum machen viele Magdeburger und Sachsen-Anhalter der Hospizarbeit ein ganz besonderes Geschenk. „Dank der großen gesellschaftlichen Unterstützung und zahlreicher Spenden können wir im März einen weiteren wichtigen Bereich der Hospizarbeit ergänzen“, informiert Christoph Radbruch: “ Wir eröffnen das erste stationäre Kinderhospiz in Sachsen – Anhalt und das erste in diakonischer Trägerschaft in den neuen Bundesländern.

Weitere Informationen zur Hospizarbeit in den Pfeifferschen Stiftungen erhalten Sie auch hier (bitte klicken)