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Palliativ- und Hospizzentrum

Wir wollen Menschen begleiten. Die Begegnung mit sterbenden Menschen ist Alltag bei uns in den Pfeifferschen Stiftungen. Alltag an vielen Krankenbetten und in der Hopsizarbeit. Am 19. November 2014 traten wir der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland bei. Diese Charta setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.

Unsere Unterschrift ist Geste und Selbstverpflichtung zugleich für unsere Arbeit und den Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen.

Das Palliativ- und Hospizzentrum Magdeburg der Stiftungen mit seinen Integrierten Angeboten zu Palliativmedizin und -pflege vereint eine Vielzahl von Einrichtungen und Angeboten, die die palliative Versorgung unserer Patienten im stationären und häuslichen Bereich im nördlichen Sachsen-Anhalt sicherstellen. Zum Zentrum gehören u.a. Hospiz, Kinderhospiz, ambulante Hospizdienste, Trauerinstitut, SAPV Netzwerke für Erwachsene und Kinder sowie zwei Kliniken für Palliativmedizin und eine Schmerzambulanz.

Beratungstelefon zur Palliativen Versorgung

In Würde und Ruhe zu Hause sterben – das wünschen sich die meisten Menschen, wenn es soweit ist. Das Palliativ- und Hopsizzentrum der Pfeifferschen Stiftungen unterstützt dieses Anliegen und hat ab sofort sein Beratungstelefon 0391 / 850 58 03 freigeschaltet.

Schmerzen, Atemnot, Angst: Die Qualen eines Schwerstkranken können überwältigend groß sein. Oberstes Ziel der palliativen Versorgung ist es, körperliches und seelisches Leid zu lindern. Es geht nicht mehr um Heilung, sondern um möglichst viel Wohlbefinden. Wird eine unwiderruflich tödlich verlaufende Krankheit diagnostiziert, bedeutet das für den Patienten wie aber auch für seine Angehörigen erst einmal Schock pur. Aber das bedeutet deshalb nicht gleich das Lebensende. In dieser emotionalen Ausnahmesituation einen kühlen Kopf zu behalten, ist nur schwer möglich. Oft wünschen sich Betroffene dann weitere Informationen und Unterstützung, um die nächsten Schritte gegebenenfalls auch gemeinsam zu gehen.

Um der immer größer werdenden Nachfrage gerecht zu werden, ist ab sofort ein Beratungstelefon freigeschaltet. Unter der Nummer 0391 / 850 58 03 informiert ein Mitarbeiter der Pfeifferschen Stiftungen montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr. Damit wird eine Schnittstelle geschaffen, um schnell und unbürokratisch die passenden Ansprechpartner zu vermitteln oder aber auch gleich ein Mitarbeiter der SAPV zum Patienten rauszuschicken. Unser Auftrag ist es, herauszufinden, was der Schwerstkranke am Lebensende braucht – und ihn zu schützen vor dem, was er nicht braucht.

Was leistet das Beratungstelefon zur Palliativen Versorgung?

Ist ein Mensch unheilbar erkrankt, treten viele Fragen auf, auf die ein Mitarbeiter am Beratungstelefon erste Antworten gibt:

  • Kann ich zu Hause versorgt werden?
  • Was ist, wenn ich nicht mehr zu Hause bleiben kann?
  • Wo finde ich einen qualifizierten Palliativarzt?
  • Wer kann meinen vertrauten Hausarzt unterstützen?
  • Gibt es einen spezialisierten Pflegedienst in meiner Nähe?
  • Wer hilft bei der Erstellung einer Patientenverfügung?
  • Was ist eine Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung?
  • Welche ambulanten Hospizdienste gibt es in der Nähe?
  • Was ist überhaupt ein stationäres Hospiz?
  • Was ist eine Palliativstation?
  • Wohin mit meiner Trauer?
  • Wer kann mich und meine Angehörigen entlasten?

Was kann am Beratungstelefon nicht geleistet werden?

  • Individuelle ärztliche Beratung zu spezifischen Problemen.
  • Konkrete Informationen zu Behandlungen und Medikamenten.
  • Notfallmedizin.
  • ABER: Anrufer können zu diesen Fragen weitervermittelt werden.

Das kann Hospizarbeit!

Die aktuelle Diskussion um Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid zeigt, dass es nach wie vor Informations- und Aufklärungsbedarf zum Thema Hospiz- und Palliativarbeit gibt. Der DHPV hatte deshalb einen Film veröffentlicht, der die wichtigsten dieser Fragen beantworten möchte: Welche Angebote gibt es? Was können hospizliche Begleitung und palliative Versorgung leisten, wo können sie helfen? Vor allem: Welche tragende Rolle spielen die vielen tausend Ehrenamtlichen. Und nicht zuletzt: Wo finde ich Hilfe, Unterstützung und Antworten auf die vielen Fragen, die sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende ergeben? Der animierte Erklärfilm will einen Überblick geben und einladen, sich bei Bedarf vertrauensvoll an das Palliativ- und Hospizzentrum der Pfeiffersche Stiftungen zu wenden (Tel. 0391 8505 803).

Die aktuelle Diskussion um Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid zeigt, dass es nach wie vor Informations- und Aufklärungsbedarf zum Thema Hospiz- und Palliativarbeit gibt. Der DHPV hatte deshalb einen Film veröffentlicht, der die wichtigsten dieser Fragen beantworten möchte: Welche Angebote gibt es? Was können hospizliche Begleitung und palliative Versorgung leisten, wo können sie helfen? Vor allem: Welche tragende Rolle spielen die vielen tausend Ehrenamtlichen. Und nicht zuletzt: Wo finde ich Hilfe, Unterstützung und Antworten auf die vielen Fragen, die sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende ergeben? Der animierte Erklärfilm will einen Überblick geben und einladen, sich bei Bedarf vertrauensvoll an das Palliativ- und Hospizzentrum der Pfeiffersche Stiftungen zu wenden (Tel. 0391 8505 803).

Hospizarbeit und Palliativversorgung

Die Hospizarbeit und Palliativversorgung bietet für sterbende und schwerstkranke Menschen eine wichtige Unterstützung. Wie diese Hilfe aussieht, wo man Unterstützung bekommt und weitere Fakten, können Sie hier nachlesen.

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