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Außenwohnen

Ambulant Betreutes Wohnen

Menschen mit geistigen und /oder psychischen Beeinträchtigungen, die in Wohngemeinschaften, als Paare oder auch allein in einer Wohnung leben möchten, finden außerhalb des Stiftungsgeländes im Stadtgebiet Magdeburg ein zu Hause, in dem sie bedarfsorientiert von qualifizierten Mitarbeitenden begleitet werden. Primäre Zielstellung dieser Betreuungsform ist es, ein hohes Maß an Selbstständigkeit zu erhalten.

Voraussetzungen

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Unterstützungsbedarf im Rahmen der Eingliederungshilfe nach §§ 53, 54, 60 SGB XII 
  • Bedarf einer stationären Betreuung liegt nicht / nicht mehr /noch nicht vor
  • vorübergehend, für längere Zeit oder auf Dauer wird zu einer weitgehenden selbständigen Lebensführung professionelle Unterstützung benötigt
  • Kontaktzeit nach Absprache, Möglichkeit zur Nutzung einer Rufbereitschaft

Intensiv Betreutes Wohnen

Das Intensiv Betreute Wohnen ist für junge Erwachsene, Erwachsene und Senioren mit wesentlichen geistigen sowie geistigen und mehrfachen Behinderungen, die kontinuierlichen Unterstützungsbedarf bei ihrer Lebensführung haben, eine geeignete stationäre Wohnform. Sie ermöglicht es, in einem Sozialraum der Stadt Magdeburg weitestgehend eigenständig zu leben, ohne auf Assistenz zu verzichten. Der Wohnraum wird durch die Pfeifferschen Stiftungen gestellt.

Voraussetzungen

  • Volljährigkeit oder in einem besonders begründeten Fall mindestens 16 Jahre alt
  • Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII
  • Bedarf von pädagogisch begleitender und psychosozialer Unterstützung und Assistenz auf Grund der individuellen Beeinträchtigung
  • Vorhandensein grundlegender sozialer und lebenspraktischer Fähigkeiten (z.B. zeitliche und örtliche Orientierung, Fähigkeit zur Tagesstrukturierung)
  • Kontaktzeiten werden vereinbart, Möglichkeit zur Nutzung einer Rufbereitschaft, Nacht- und Wochenendbetreuung

Begleitete Elternschaft

„Wenn den Eltern der feste Boden unter den Füßen fehlt, wie können dann die Kinder sicher stehen?“ (Billy Graham)

In der Begleiteten Elternschaft unterstützen Mitarbeitende Mütter und Väter mit geistiger und/ oder seelischer Beeinträchtigung bei der Pflege, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder. Sie begleiten die Eltern bei der Entwicklung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Elternrolle.

Im Angebot ist eine Rund-um-die-Uhr-Begleitung ist durch Fachkräfte gewährleistet.

Die Begleitete Elternschaft ist ein Kooperationsangebot von Eingliederungshilfe und Erzieherischen Hilfen. Durch die Vernetzung wird die erforderliche fachliche Kompetenz beider Arbeitsgebiete gewährleistet und eine optimale Betreuung der Kinder und ihrer Eltern sichergestellt.

Das Angebot richtet sich an Mütter oder Väter mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, die alleine mit ihrem Kind oder in einer familiären Situation mit einem Partner leben.

Voraussetzungen

  • Hilfe zur Erziehung: Vollstationäre Betreuung der Kinder nach § 34 SGB VIII
  • Eingliederungshilfe: Ambulante Hilfe, entsprechend dem individuellen Hilfebedarf nach §§ 53/54 SGB XIIa

Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Sozialpädagogische Familienhilfe bietet Müttern oder Eltern mit geistiger Behinderung und ihrem Kind oder ihren Kindern ambulante Unterstützung und Begleitung  in der eigenen Häuslichkeit - bei Bedarf mit Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft. Im Mittelpunkt der Begleitung durch die Mitarbeitenden steht die Sicherung bzw. Wiederherstellung des Kindeswohls sowie die Erweiterung der Erziehungskompetenz der Eltern.

Voraussetzung

  • Hilfe zur Erziehung: Sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 SGB VIII (Fachleistungsstunden)

Ansprechpartner

Leitung Außenwohnen

Susann Scharf

Telefon
0391 - 8505 384