Hospiz im Luisenhaus

Der Ballon, das Logo des Hospiz
Unser Logo: Der Ballon
Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg
Hospiz im Luisenhaus

Tel.: 0391 / 8505 - 499

Leiterin: Tabea Friedersdorf
Tel.: 0391 / 8505 - 803

Sozialer Dienst: Kirsti Gräf
Tel.: 0391 / 8505 - 806
Fax: 0391 / 8505 - 105

E-Mail: hospiz@pfeiffersche-stiftungen.org
Kontaktformular


Ambulanter Hospizdienst
der Pfeifferschen Stiftungen

Frau Berit Wallmann

Tel.: 0162 / 13 97 617,
0391 / 85 05 - 235


Seminar für Trauernde
Unter dem Thema "Trauer ... leben" bietet das Hospiz im Luisenhaus Seminarreihen für Trauernde an.
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Hospiz heißt aus dem Lateinischen übersetzt Herberge. Diese waren im Mittelalter an Klöstern und Pilgerstraßen zu finden und beherbergten Reisende, aber auch Hilfsbedürftige und Kranke.

Das "Hospiz im Luisenhaus" ist ein Ort für Menschen, die aufgrund einer weit fortgeschrittenen unheilbaren Krankheit nicht mehr im Krankenhaus behandelt und nicht mehr von Angehörigen bzw. Pflegediensten Zuhause rund um die Uhr betreut werden können. Durch bedürfnisorientierte, professionelle 24-Stunden-Betreuung und Begleitung der Hospizgäste sowie ihrer Angehörigen und Freunde wird das Möglichste getan, um Leiden zu lindern. Auf Wunsch können Seelsorger und ehrenamtliche Hospizhelfer in die Betreuung und Begleitung miteinbezogen werden.

Unser Angebot:

Unser Team, bestehend aus examinierten Pflegekräften, Schmerztherapeuten, Sozialarbeiter, Seelsorger, Hauswirtschaftskräften und ehrenamtlichen Helfern gewährleistet:
  • ganzheitliche Begleitung und Pflege des sterbenden Menschen unabhängig von Alter, Nationalität, Weltanschauung, Konfession und finanziellen Gegebenheiten
  • Wahrung der Individualität
  • Selbstbestimmtheit und Würde des sterbenden Menschen
  • Begleitung von Angehörigen und Freunden unserer Hospizgäste während ihres Aufenthaltes und über den Tod des geliebten Menschen hinaus

Das Pflegepersonal:

Unser Pflegepersonal ist in palliativer (lindernder) Pflege ausgebildet.
Ein Schmerztherapeut arbeitet eng mit dem Hausarzt zusammen, um dem Hospizgast ein Sterben in Würde und mit weitestgehender Schmerzfreiheit zu ermöglichen.
In wohnlicher Atmosphäre werden in acht Einzelzimmern und einem Doppelzimmer unsere Hospizgäste betreut.
Angehörige und Freunde sind an keine Besuchszeiten gebunden. Ihnen wird die Möglichkeit eingeräumt, mit im Hospiz zu übernachten.
Um eine möglichst vertraute Umgebung mit einer für den sterbenden Menschen gewohnten Atmosphäre zu schaffen, besteht die Möglichkeit, die Zimmer individuell zu gestalten.
Ebenso bestimmt der Hospizgast seinen Tagesablauf. Unser Hospizteam richtet sich in seiner Arbeit nach der Persönlichkeit und den Wünschen des sterbenden Menschen.

Wichtiges zur Aufnahme

Die Aufnahme im "Hospiz im Luisenhaus" erfolgt über den einweisenden Hausarzt, der seinen Patienten während seines Aufenthaltes in unserem Haus weiter betreut.

Wer kann in ein Hospiz aufgenommen werden?

Voraussetzung für die Aufnahme im stationären Hospiz ist eine schwere Erkrankung in weit fortgeschrittenem Stadium, die symptomlindernd zu behandeln, aber nicht mehr heilbar ist.

Folgende Erkrankungen können vorliegen:
  • fortgeschrittene Krebserkrankung
  • Erkrankung des Nervensystems mit unaufhaltsam fortschreitenden Lähmungen
  • Endzustand einer chronischen Nieren-, Herz- Verdauungstrakt- oder Lungenerkrankung
  • Vollbild der Infektionskrankheit AIDS

Die Beantragung:

Der Patient, d.h. der zukünftige Hospizgast, benötigt einen Verordnungsschein vom Hausarzt über häusliche Krankenpflege (Muster 12a). Auf dem Verordnungsschein muss "Aufenthalt im stationären Hospiz zur Finalpflege" extra vermerkt sein. Des Weiteren ist ein Antrag auf vollstationäre Hospizpflege erforderlich. Beide Anträge sollten vor der stationären Aufnahme im "Hospiz im Luisenhaus" bei der zuständigen Krankenkasse eingehen.
Der medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) begutachtet den zukünftigen Hospizgast und legt eine Pflegestufe fest. Diese Begutachtungen können auch rückwirkend im Hospiz stattfinden.
Für Fragen und Gespräche steht Ihnen gern unsere Sozialarbeiterin, Frau Gräf, zur Verfügung.

Wir brauchen Ihre Hilfe!

Warum benötigen wir Ihre Spende?
Unsere Arbeit wird zu 90 Prozent von den Kranken- und Pflegekassen finanziert, zehn Prozent der Kosten muss das Hospiz selbst aufbringen. Um die Arbeit im Sinne der Hospizgäste gestalten zu können sind wir auf vielfältige Unterstützung angewiesen. Die nicht von den Kranken- und Pflegekassen bezahlten laufenden Kosten im stationären Hospiz müssen nach Sachsen-Anhaltinischer Gesetzgebung über Spenden gedeckt werden. Für das Hospiz in den Pfeifferschen Stiftungen beläuft sich diese Summe auf etwa 60.000 € im Jahr.
  • Helfen Sie mit einer Spende!
    Mit einer Einzugsermächtigung helfen Sie ganz gezielt und mit geringem Verwaltungsaufwand.
    Auch jede einzelne Spende ist uns willkommen. Ab 50 € erhalten Sie eine Zuwendungsbescheinigung.

    Unsere Bankverbindung:
    Bank für Kirche und Diakonie (BLZ 350 60 190)
    Kto.-Nr. 155 355 4019
    Kennwort: Hospiz
    oder
    benutzen Sie unser Onlinespendenformular.
  • Unterstützen Sie die Arbeit im Hospiz mit Ihrer Patenschaft.
    Gesucht werden viele Menschen, die eine Patenschaft übernehmen wollen und die bereit sind, jährlich 120 € zu spenden. Durch regelmäßige Spenden (monatlich, quartalsweise oder jährlich) helfen die Paten uns, die Arbeit des Hospizes zu gewährleisten.
    Wenn auch Sie uns unterstützen möchten, würden wir uns sehr freuen.
    Sie können den Patenschaftsantrag gleich online ausfüllen.
  • Der Ambulante Hospizdienst ist ein Teil der Hospizarbeit der Pfeifferschen Stiftungen.
    Sie werden auch hier gebraucht:
    Ehrenamtlich Mitarbeitende übernehmen die psychosoziale Begleitung der Schwerkranken und Sterbenden sowie auch die Begleitung der Angehörigen in gewohnter häuslicher Umgebung, in Pflegeheimen und im Hospiz selbst.
    Die Aufgaben sind weitreichend: Das Erledigen von Einkäufen, das gemeinsame Spazierengehen, die Gespräche und auch die Begleitung in den letzten Tagen und Stunden sowie der Beistand in Trauer und Abschied.
    Um diese vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, erhalten Sie in Ausbildungskursen ein umfassendes Hintergrundwissen.
    Regelmäßig stattfindende Treffen der Ehrenamtlichen ermöglichen Ihnen, Ihre gesammelten Erfahrungen auszutauschen und entstehende Fragen zu besprechen.
    Sie haben durch die Mitarbeit im Ambulanten Hospizdienst die Möglichkeit, interessanten Menschen zu begegnen, eine berührende Arbeit zu leisten, sich mit Ihren unterschiedlichsten Fähigkeiten zu engagieren sowie Teil eines stabilen Netzwerkes zu werden.
    Ansprechpartner: Koordinatorin Frau Berit Wallmann ist zu erreichen unter der Telefonnummer 0162/1397617 oder 0391/8505-235, bitte sprechen Sie auch auf den Anrufbeantworter, wir melden uns baldmöglichst zurück.
    Unser Büro befindet sich im Wichernhaus der Pfeifferschen Stiftungen in der dritten Etage.

Sommerfest
Am Samstag, den 4. September 2010, um 14:30 Uhr feiert das Hospiz im Luisenhaus wieder sein alljährliches...
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5. Hospizfachtagung
Das Hospiz im Luisenhaus und der Malteser Hospizdienst Magdeburg laden zur Hospizfachtagung...
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Das Luisenhaus

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Stube im Hospiz

Stube im Hospiz

Die Räumlichkeiten

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Das Pflegeteam des Hospiz

Unser Team

Der Ballon

Der Ballon ist das Symbol unseres "Hospizes im Luisenhaus".
Es entstand aus der Arbeit mit sterbenden Menschen.
Sterbende Menschen, welche sich entschließen in den "Ballonkorb" zu steigen, bzw. in das Hospiz zu gehen, sind unsere Gäste.
Unsere Gäste möchten selbstbestimmt den Weg, das Tempo und die Richtung ihres letzten Lebensabschnittes übernehmen.
Nur sie entscheiden, wer sie auf diesem Weg begleiten darf.
Die Gäste sind die "Kapitäne".
Reisebegleiter ist das interdisziplinär arbeitende Team. Es setzt sich aus dem Pflegepersonal, dem Sozialarbeiter, dem Seelsorger und den Ehrenamtlichen zusammen. Sie können den "Kapitän" während seines Aufenthaltes im Hospiz unterstützen.
Die Entscheidungen treffen die "Kapitäne".
Nur sie bestimmen den für sie richtigen Weg.

Der Ballon, befestigt durch Seile am Korb, symbolisiert die Trägerschaft der Pfeifferschen Stiftungen für unser Hospiz.
Gemeinsam - Ballon und Korb - bilden sie eine Einheit, die es unseren "Kapitänen" ermöglicht, ihre letzte Reise selbstbestimmt und würdevoll zu begehen.
Der Ballon, das Logo des Hospiz



Weitere Informationen finden Sie im Jahresbericht der Pfeifferschen Stiftungen sowie in der PfeifferInfo.