Wohnen im Altenpflegeheim
Wenn Sie ständig oder auch nur vorübergehend Betreuung, Unterstützung und Pflege brauchen,
so bieten wir Ihnen diese in unseren zwei Häusern an:
Im "Martin-Ulbrich-Haus" und dem Haus "Bethanien" sind insgesamt 140 Plätze. Hier gibt es
Ein- und Zweibettzimmer mit Dusche und WC.
Alle Räumlichkeiten sind wohnlich möbliert. Neben vorhandenen Einrichtungsgegenständen
können einzelne, liebgewordenen Kleinmöbel mitgebracht werden, um die persönliche
Wohnatmosphäre zu bereichern. Gemütliche Gemeinschaftsräume, Terassen und Gartenanlagen
bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern Möglichkeiten zur Begegnung.
Andachten, Gottesdienste, Beschäftigungsangebote sowie Ausflüge in die Umgebung gehören
zum Heimalltag dazu.
Gäste, Angehörige und Freunde sind jederzeit herzlich willkommen.
Für Feiern mit Angehörigen stehen größere Mehrzweckräume zur Verfügung.
Intensivpflegebereich
Im Erdgeschoss des "Martin-Ulbrich-Hauses" liegt der Intensivpflegebereich für Menschen im
Wachkoma; auch beatmungspflichtige Patienten werden aufgenommen.
Das Team besteht aus Pflegekräften mit einer speziellen Ausbildung für beatmungspflichtige
Patienten.
Gerontopsychiatrische Betreuung
Für die Bewohnerinnen und Bewohner, die an einer Demenz (Altersverwirrtheit) leiden,
bieten wir eine besondere Pflege an. Im Haus "Bethanien" stehen 20 Plätze in einem
Sonderwohnbereich zur Verfügung. In diesen Bereich legen wir viel Wert auf eine
familienähnliche Betreuung. So werden viele Erinnerungen aus der Vergangenheit
angesprochen. Wir sind bemüht, die Verluste, die sich im täglichen Leben zeigen, mit
ruhiger Anleitung auszugleichen, um Wohlbefinden zu schaffen.
Kurzzeitpflege
Nach einem Krankenhausaufenthalt oder, wenn pflegende Angehörige Urlaub machen wollen,
können Sie bis zu 28 Tage pro Jahr unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Die Kurzzeitpflege ist
eine Teilleistung der Pflegekasse.
Probewohnen im Blick auf eine Heimaufnahme ist in beiden Häusern möglich.
Voraussetzung für das Wohnen im Altenpflegeheim und die Kurzzeitpflege
Bei beiden Wohn- und Pflegeformen ist das Erlangen einer Pflegestufe (entsprechend des
Pflegeversicherungsgesetzes) notwendig.
In einem persönlichen Gespräch beraten und informieren wir Sie gern.
Betreutes Wohnen
Im Haus "Bethanien" gibt es sieben Wohnungen. Hier können ältere Menschen selbstbestimmend
leben. Bei Bedarf oder im Notfall ist das Pflegepersonal sofort da (Rufanlage).
Eine Genesungspflege von 14 Tagen im Jahr steht den Mieterinnen zu. Wahlleistungen, wie
Mahlzeiten, Einkaufshilfen, Wohnungsreinigung und Wäscheversorgung, werden angeboten.
Zu allen Veranstaltungen und Ausflügen sind auch diese Bewohnerinnen und Bewohner herzlich
eingeladen.
Auskünfte und Anmeldung
Sie haben sicher noch viele Fragen?
Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch in unserem Haus. Unsere
Büros finden Sie im Haus "Bethanien" in der Pfeifferstr. 5 - 7, 2. Etage.
Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen. |

Haus "Bethanien"

"Martin-Ulbrich-Haus"
 |
Hausgemeinschaft "Hedwig-Pfeiffer-Haus"
ein Wohn- und Lebensprojekt für Demenzkranke Menschen der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg
In der Stresemannstraße 4, wurde am 1. Juli 2004 ein neues Haus, das "Hedwig-Pfeiffer-Haus"
eingeweiht. Hedwig Pfeiffer (1844 - 1912) war die Ehefrau von Gustav-Adolf Pfeiffer (1837 - 1902), dem
Gründer der Pfeifferschen Stiftungen. Ihrer unermüdlichen Kraft und Ausdauer ist es letztendlich
zu verdanken, dass die Pfeifferschen Stiftungen entstehen konnten. An der Seite ihres Mannes organisierte
sie die alltäglichen Dinge des Lebens und Überlebens. Ihrem Andenken widmen wir die Arbeit dieses
Hauses.
Hier entstanden Wohn- und Lebensräume für vier Hausgemeinschaften mit je sieben bis acht
BewohnerInnen mit einer Demenzerkrankung, insgesamt 30 Plätze. Außerdem gibt es im Haus elf
betreute Wohnungen für pflegebedürftige Singles und Paare oder Lebensgemeinschaften von denen ein
Partner pflegebedürftig oder dementiell erkrankt ist. Die Mieter können die vielfältigen
Angebote der Hausgemeinschaften nutzen, wie z.B. die Leistungen des integrierten hauseigenen
ambulanten Pflegedienstes
oder der zeitweisen Integrierung in den Hausgemeinschaften.
In jeder der vier Hausgemeinschaften leben sieben bis acht demenzkranke Bewohner. Im Vordergrund unseres
Konzeptes steht die Fortführung der bisherigen Lebensgewohnheiten. Wie in einer großen Familie
wird unter der Begleitung von "Hauswirtschaftlichen Betreuern" der Haushalt geführt. Die
Zimmer der BewohnerInnen gruppieren sich um einen großzügig gestalteten Gemeinschaftswohnraum
mit integrierter Küche. Hier spielt sich das Leben ab. Hier werden die Mahlzeiten vorbereitet und
zubereitet. Hier wird gefeiert, gelacht und geweint. Familienleben wie es die meisten älteren Menschen
kennen und lieben. Kein Platz für althergebrachte Heimatmosphäre und Abfertigung. Ressourcen
sollen entdeckt und entwickelt werden. Haushaltsführung ist angesagt - Kartoffeln schälen,
Kotelett klopfen, Wäsche waschen und bügeln, Kuchen backen, Zimmer aufräumen, basteln,
musizieren, singen, vorlesen und und und. Leben!
Die notwendige Pflege fügt sich dezent aber bedarfsgerecht in den Hintergrund. Körperpflege und
Körperhygiene sowie das An- und Auskleiden werden durch die speziell ausgebildeten
hauswirtschaftlichen Betreuer begleitet, unterstützt und wenn notwendig vollständig
durchgeführt. Alle Maßnahmen der speziellen Pflege wie Medikamentengabe, Verbände,
Injektionen usw. werden von den Mitarbeitern des
ambulanten Pflegedienstes, welche sich rund um die Uhr im
Haus befinden, erbracht.
Die BewohnerInnen der betreuten Wohnungen und die BewohnerInnen der Hausgemeinschaften können im
gegenseitigen Geben und Nehmen zu einer Wohn- und Lebensgemeinschaft zusammenwachsen. In der
Begegnungsstätte im 2. OG können gemeinsame Veranstaltungen ablaufen. Hier werden auch
Vorträge für die Öffentlichkeit zu aktuellen und wissenswerten Themen angeboten. Durch die
überwiegenden Einzelzimmer, zwei Wohngemeinschaften besitzen je fünf Einzelzimmer und ein
Doppelzimmer und die weiteren zwei Wohngemeinschaften besitzen je sechs Einzelzimmer und ein Doppelzimmer,
bestehen auch genügend Rückzugsmöglichkeiten der BewohnerInnen. Jede Hausgemeinschaft hat
einen größeren Balkon und im 2. OG befindet sich eine große Terrasse, die
gartenähnliche Ausmaße besitzt. Grillabende in der abendlichen Dämmerung sind somit
vorprogrammiert. Die Einzelzimmer, einschließlich Bad, haben eine Größe von ca. 22 qm, die
Doppelzimmer einschließlich Bad eine Größe von ca. 30 qm. Die Zimmer sind mit einer Grundausstattung
eingerichtet, bestehend aus Pflegebett, Bettschrank, Kleider/Wäscheschrank, Tisch und Stühle.
Alle Möbel sind im wohnlich hellen Buchedekor gehalten. Das Mitbringen einiger kleiner Möbel, aber
auch ganzer Zimmereinrichtungen, ist möglich.
Ansprechpartner für Informationen, Aufnahmeverträge usw.:
Frau Steffie Ginap (Leiterin des Hedwig-Pfeiffer-Haus)
Tel.: 0391 / 85 05 - 780
Fax: 0391 / 85 05 - 790
E-Mail:
hedwig-pfeiffer-haus@pfeiffersche-stiftungen.org
Kontaktformular
Informationen zu den betreuten Wohnungen
- Insgesamt elf Wohnungen im 2. und 3. Obergeschoß
- Fahrstuhl
- Gemeinschaftsnutzung einer großen Terrasse im 2. OG und kleiner Balkone im 3. OG
- Im Kellergeschoß befinden sich für jede Wohnung ein Keller und Gemeinschaftsnutzung von
Fahrradraum, Rollstuhlraum
- Nutzung der Begegnungsstätte im 2. OG für Feiern und Zusammenkünfte
- Die Wohnungen sind barrierefrei gebaut.
- Bäder ausgestattet mit Waschbecken, Dusche, WC
- Einbauküchen
- Fußboden Laminat
- Größe der Wohnungen:
2 Wohnungen ca. 32,00 qm
2 Wohnungen ca. 42,00 qm
7 Wohnungen zwischen 47,00 und 55,00 qm
- Mietpreis 7,00 € pro qm
- Betriebskosten 1,80 € pro qm
- bei Bedarf Betreuungsvertrag zum monatlichen Preis von 50,00 € mit Serviceleistungen Hausnotruf,
tägliche Kontaktierung sowie 14 Tage Pflege im Jahr bei Erkrankung
Ansprechpartner für Terminvereinbarung Besichtigung und Mietverträge:
Herr Langner, Pfeiffersche Stiftungen, Pfeifferstraße 10, 39114 Magdeburg
Tel. 0391 / 85 05 - 240
E-Mail:
koordinator-wirtschaft@pfeiffersche-stiftungen.org
Kontaktformular
Weitere Informationen finden Sie in der
PfeifferInfo
sowie im
Jahresbericht
der Pfeifferschen Stiftungen.
Zur Zeit findet ein Spendenprojekt
zur Unterstützung Demenzkranker statt.
|
Das "Hedwig-Pfeiffer-Haus"

Das Team der
ambulanten Pflege vor dem Hedwig-Pfeiffer-Haus |