|
1889 wurde unsere diakonische Einrichtung von Superintendent Gustav Adolf
Pfeiffer (1836-1902) gegründet. Am 20.10.1889 begann er im
neuerbauten Kinder-, Alten- und Siechenheim, dem Johannesstift, die
Arbeit unter dem Leitwort "Gott zur Ehre - den Menschen zu Liebe".
Mit der Taufe eines "Krüppel"-kindes feierte unsere
Anstaltsgemeinde am 8. Mai 1899 die Einweihung ihrer Kirche und den
Beginn der Körperbehindertenarbeit. Bis heute ist die Kirche das
geistliche Zentrum unserer Einrichtung. Am 1. Juli 1908 erhielten die
Pfeifferschen Stiftungen Parochialrechte, d.h. sie wurden eine
selbständige Kirchengemeinde.
Einer der ersten Fliegerangriffe auf die Stadt Magdeburg am 21. Januar 1944 traf
vor allem die Pfeifferschen Stiftungen. Die Kirche wurde dabei so
stark zerstört, dass die Fachleute ihren Abriss empfahlen. Entgegen
diesem Rat bauten Diakonissen, Mitarbeiter und Bewohner der
Pfeifferschen Stiftungen ihre Kirche nach dem Kriege gemeinsam wieder
auf. Am Reformationsfest 1949 nahm die Gemeinde sie mit einem
Festgottesdienst wieder in Gebrauch.
Gottesdienste und Andachten in der Kirche der Pfeifferschen Stiftungen
Jeden Montag ist um 8.00 Uhr Mitarbeiterandacht zum Wochenbeginn.
Jeden Montag und Dienstag finden um 14.30 Uhr Andachten der "anerkannten Werkstatt für
behinderte Menschen" zum Wochenbeginn statt.
Dienstag bis Donnerstag wird um 9:00 Uhr eine Morgenandacht aus unserer Kirche übertragen.
An Sonn- und Feiertagen beginnen die Gottesdienste jeweils um 10.00
Uhr, Ausnahmen werden benannt.
Weitere Informationen erhalten Sie von unserer Abt.
Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0391 / 85 05 111, und beim
Pfarramt, Tel. 0391 / 85 05 116 und -150.
Weitere Informationen finden Sie im
Jahresbericht
der Pfeifferschen Stiftungen.
|
Blick vom Altar in die Kirche mit der Ausstellung "Der
andere Teil des Regenbogens"
Samariterkirche
 |