Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Niels Follak Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Pfeifferstraße 10
39114 Magdeburg

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Niels Follak
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin,
Physikalische Therapie und Chirotherapie
Spezielle Orthopädische Chirurgie, Kinderorthopädie, Fußchirurgie
Tel.: 0391 / 8505 - 200
Fax: 0391 / 8505 - 211
E-Mail: orthopaedische.klinik@pfeiffersche-stiftungen.de
Kontaktformular

Das Behandlungsspektrum unserer Klinik umfasst die gesamte operative und konservative Orthopädie. Wir verfügen über 110 Akutbetten einschließlich sechs ITS-Betten. Besonderer Wert wird auf die persönliche und umfassende ärztliche und pflegerische Betreuung unserer Patienten gelegt. Die Klinik nimmt rund um die Uhr an der Notfallversorgung des Einzugsgebietes teil und bietet ideale Möglichkeiten zur interdisziplinären Behandlung innerhalb des Krankenhauses der Pfeifferschen Stiftungen. Dies kommt insbesondere älteren Patienten und Patienten mit hohem Risiko zugute. Die Organisationsstruktur mit eigenem physiotherapeutischen Fachpersonal erlaubt eine lückenlose postoperative Rehabilitation sofort nach der Operation.

Terminvereinbarung in unserer Ambulanz unter 0391 / 8505 - 214
Terminvereinbarung in der Privatsprechstunde unter 0391 / 8505 - 200

MontagUnfallsprechstundeOA Dr. med. Bierstedt
DienstagKnie- und SchultersprechstundeOA Dr. med. Wünsche
MittwochEndoprothetik-SprechstundeOA Dr. med. Vogel
DonnerstagPrivatsprechstundePriv.-Doz. Dr. med. habil. Follak
Fuß- und Sprunggelenkssprechstunde OA Dr. med. Kopsch
FreitagWirbelsäulensprechstundeDr. med. Schirbort

Klassischerweise ist die Endoprothetik, dass heißt der Ersatz eines zerstörten Gelenkes durch ein Kunstgelenk die Domäne der orthopädischen Chirurgie. Auf Grund der außerordentlichen Entwicklung in den letzten Jahren, können wir heute auf Implantatsysteme zurückgreifen, die sich durch einen geringen Verschleiß und damit eine lange Lebensdauer auszeichnen. Ziel ist es dabei, die Funktionalität - also die Bewegungsfähigkeit - des Gelenkes auf Dauer wieder herzustellen. Neben der Implantation von Hüft- und Kniegelenken werden an unserer Klinik auch Schulter-, Ellenbogen-, Sprung- und Großzehengrundgelenke implantiert, sodass wir in der Lage sind, in Abhängigkeit vom Krankheitsbild auf ein breites Spektrum verschiedenster Operationsverfahren im Bereich der modernen Endoprothetik zurückzugreifen.

Im Bereich der Wirbelsäulenerkrankungen können wir heute an unserer Klinik auf langjährige Erfahrungen sowohl in der operativen als auch in der konservativen Therapie der verschiedenen Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule zurückgreifen. Alters- und befundadaptiert stehen an der Klinik alle modernen Möglichkeiten der operativen Versorgung akuter und chronischer vertebragener - also durch die Wirbelsäule bedingter - Schmerzsyndrome zur Verfügung: von minimalinvasiven und mikrochirurgischen Verfahren über die Implantation von Bandscheibenendoprothesen bis hin zu großen instrumentell assistierten Operationen.

Die Klinik bietet das gesamte Spektrum der Sportorthopädie. Hierbei liegt der besondere Schwerpunkt in der spezialisierten Anwendung minimalinvasiver Verfahren, die eine rasche funktionelle Nachbehandlung nach der Operation ermöglichen und somit eine schnelle berufliche Wiedereingliederung und Rückkehr zur sportlichen Aktivität ermöglichen. In der operativen Gelenkchirurgie werden insbesondere arthroskopische Verfahren (so genannte Schlüssellochoperationen) bevorzugt, sowohl für das Schulter-, Knie-, Ellenbogen- sowie auch das Sprunggelenk. Auch modernste Verfahren der Knorpel-Knochen-Transplantation, der Implantation körpereigener Knorpelzellen (nach Anzüchtung) und der Meniskustransplantation werden angewandt.

Unsere Klinik bietet für den Bereich der Kinderorthopädie ein breites Spektrum an konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten an. Schwerpunkte liegen hierbei in der Behandlung von angeborenen oder erworbenen Hüftgelenkserkrankungen, Achsdeformitäten der Extremitäten sowie die verschiedenen Ausprägungsformen von Fußdeformitäten (Plattfuß, Sichelfuß, Spitzfuß, Klumpfuß). Hinzukommen langjährige Erfahrungen insbesondere in der konservativen und operativen Therapie von spastischen Kindern.

Die Fuß- und Sprunggelenkschirurgie hat gerade im letzten Jahrzehnt außerordentliche Fortschritte erfahren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Problemen im Fuß- und Sprunggelenksbereich nicht ausreichend Beachtung geschenkt wurde. Mittlerweile hat nun die Fuß- und Sprunggelenkschirurgie den Stellenwert erlangt, der ihr als Hauptbelastungsorgan zukommt. Bei der differenzierten Behandlung der verschiedensten Deformitäten im Zehen-, Fuß- und Sprunggelenksbereich wird die Behandlungsplanung auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten; d.h. es wird sowohl besonderer Wert auf gelenkerhaltende als auch auf kosmetisch günstige Operationsverfahren gelegt.
Im Mittelpunkt der operativen Behandlung stehen Patienten mit Vorfußproblemen (Hallux valgus und Hallux rigidus), Mittelfußschmerzen (Metatarsalgien) und Fehlstellungen der Kleinzehen (Hammer- und Krallenzehen).
Hinzu kommen modernste operative Korrekturverfahren für häufig kombinierte Fehlstellungen im Mittel- und Rückfußbereich, wie z.B. beim sogenannten Plattfuß, Spitzfuß oder auch beim Klumpfuß.
Weiterhin konnten wir langwierige Erfahrungen in der sogenannten Weichteilchirurgie des Fußes sammeln. Hierzu werden insbesondere Eingriffe an den Sehnen des Fußes (Verlagerung von Sehnen zum Ersatz oder zur Unterstützung nicht mehr funktionsfähiger Sehnen oder das Entfernen von krankhaften Veränderungen an den Sehnen im Rahmen der Rheumaorthopädie) gezählt.
Auch die seltenen Nervenveränderungen durch Einengung von Nerven im Verlauf des Vor- oder Rückfußes (Mortonneurinom, Tarsaltunnelsyndrom) gehören zu unserem Repertoire.

In der Unfallchirurgie werden in unserer Klinik die modernsten Osteosyntheseverfahren angewandt.
Wir decken das gesamte Spektrum der Verletzungen des Bewegungsapparates ab.
Die winkelstabile Plattenosteosynthese für gelenknahe Knochenbrüche wird genauso wie die Verriegelungsnagelosteosynthese für Brüche der langen Röhrenknochen routinemäßig angewendet.
Insbesondere versorgen wir auch Knochenbrüche, die mit einer vorhandenen Gelenkprothese kombiniert sind (periprothetische Frakturen).
Die Behandlung von fehlverheilten Frakturen zählt auch zu unserem Leistungsspektrum, hier finden die verschiedenen Techniken der Korrekturosteotomie zur Achsen-, Rotation- und oder Längenwiederherstellung Anwendung, ggf. aber auch der Gelenkersatz oder die Gelenkversteifung.