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Die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Eigenblutbank führen jährlich
3000 Narkosen durch, dabei beträgt der Anteil der Regionalanästhesien ca. 40 Prozent. Entsprechend der
Entwicklung der Bevölkerungsstruktur erhöht dich der Anteil der Hochrisikopatienten jährlich.
Unsere Patienten werden in modernen OP-Sälen, die mit neuester Narkosetechnik ausgestattet sind, optimal
betreut.
In unserer Anästhesiesprechstunde werden die Patienten, bei denen geplante Eingriffe durchgeführt
werden sollen, über die möglichen Narkoseverfahren aufgeklärt und individuell ausführlich
beraten. Eventuell noch erforderliche Untersuchungen in Bezug auf Narkose und Operation werden besprochen bzw.
zeitnah eingeleitet.
In unserem modern ausgestatteten Aufwachraum werden die Patienten nach der Operation bis zur Verlegung auf
Normalstation betreut und überwacht.
Die mit neuester Überwachungstechnik und Beatmungsgeräten ausgestattete operative Intensivstation
steht unter organisatorischer Leitung der Klinik für Anästhesiologie. Unser Haus verfügt über
eine Eigenblutbank mit großer Herstellungserlaubnis, die von der Anästhesiologie geleitet wird.
Jährlich werden ca. 750 Eigenblut- und Eigenblutpräparate hergestellt. Die Eigenblutbank arbeitet
standardisiert. Es erfolgt jährlich eine Begehung durch das Landesverwaltungsamt Referat Arzneimittel und
Apothekenwesen.
Im Rahmen der fremdblutsparenden Maßnahmen wird bei orthopädischen Eingriffen regelmäßig
die maschinelle Autotransfusion mittels Cellsaver eingesetzt. Durch die Cellsavereinsätze werden
jährlich ca. 900 Erythrozytenkonzentrate gewonnen. Durch die Kombination von Eigenblutspende und
perioperativer maschineller Autotransfusion können viele Patienten ausschließlich mit Eigenblut
versorgt werden.
Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit mit unseren operativen Kollegen wirken wir
unterstützend bei der medikamentösen Einstellung von Schmerzpatienten. Weiterhin haben wir die
Möglichkeit Kathetertechniken sowie Akupunktur zur Schmerztherapie einzusetzen. |