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Die Werkstatt für behinderte Menschen, dient gemäß SGB IX, der Eingliederung
behinderter Menschen in das Arbeitsleben. Zukünftig sollen 400 behinderte
Mitarbeiter einen individuellen Arbeitsplatz in folgenden Arbeitsbereichen bekommen:
- Gärtnerei/Landschaftspflege
- Elektromontage
- Industriemontage/Verpackung
- Metallverarbeitung
- Nummernschilderservice
- Bau- und Hausservice
- Tischlerei
- Elektrodemontage
- Stuhl- und Korbflechterei
- Visitenkartenanfertigung
- Hauswirtschaftsgruppe
- Näherei
- Floristik
- Verteilerküche
- Archivierung
Unsere Beschäftigten erhalten im Arbeitsbereich aus dem von der Werkstatt erwirtschafteten
Arbeitserlösen ein Arbeitsentgelt (Grund- und Steigerungsbetrag), Urlaubsgeld
und Weihnachtsgeschenke finanziert. Weiterhin erhalten Werkstattbeschäftigte im
Arbeitsbereich monatlich ein Arbeitsförderungsgeld gemäß § 43
SGB IX. Urlaub und Beschäftigungszeit (zurzeit
37 Stunden) sind u.a. im Werkstattvertrag geregelt. Auf der Grundlage
eines gesetzlichen Grundbetrages sind die Beschäftigten kranken-, renten- und pflegeversichert.
Die Werkstatt besteht aus folgenden Bereichen:
- Förderbereich
Hier wird eine heilpädagogische Förderung für Personen,
die aus behinderungsbedingten Gründen nicht, noch nicht oder nicht mehr in der
Werkstatt arbeiten können, angeboten. Ziel ist es, eine Teilnahme am Leben in der
Gemeinschaft zu ermöglichen und eine Werkstattfähigkeit zu erreichen.
- Berufsbildungsbereich
Es erfolgt eine interne berufliche Bildung sowie eine
soziale und lebenspraktische Förderung (Dauer zwei Jahre). Die
Berufsbildung wird mit dem Ziel durchgeführt, den Beschäftigten die Möglichkeit zu
bieten, in den Arbeitsbereichen unserer Werkstatt oder auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt einen Arbeitsplatz zu finden.
- Arbeitsbereich
Der Arbeitsbereich bietet für alle, die eine
interne berufliche Bildung abgeschlossen haben, ein umfangreiches Angebot an sinnvollen,
behindertengerechten Arbeitsplätzen. Hier wird die Gesamtpersönlichkeit
stabilisiert und gefördert. Außerdem bildet der Arbeitsbereich eine gute
Grundlage für die Vorbereitung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
- Zweigwerkstatt PRW
Arbeitsbereich für seelisch behinderte Menschen.
In der Pfeifferschen Reha-Werkstatt (PRW) werden in Arbeitsfeldern für
Menschen, bei denen infolge seelischer Störungen die Fähigkeit zur
Eingliederung in die Gesellschaft beeinträchtigt ist, individuelle
Arbeitsplätze angeboten.
Die Beschäftigten werden von einer qualifizierten Mitarbeiterschaft, bestehend aus
Ingenieuren, Meistern, Technikern, Facharbeitern, Ergotherapeuten,
Heilpädagogen, Erziehern, Heilerziehungspflegern und Sozialpädagogen
gefördert, fachgerecht angeleitet und therapeutisch begleitet.
Bei der Aufnahme der Beschäftigten erfolgt zunächst das Eingangsverfahren, womit die
Möglichkeit gegeben wird, alle Arbeitsbereiche innerhalb unserer Werkstatt
kennen zu lernen und sich je nach Interesse für ein Gebiet zu entscheiden.
Folgende Angebote bestehen für die Beschäftigten:
- Sportaktivitäten, wie
Fußball,
Tischtennis, Schwimmen- und Fitnesstraining mit
Teilnahme an Sportfesten und Fußballturnieren (kürzlich wurde ein Jahresvertrag
mit dem Nemo-Spaßbad abgeschlossen)
- jährliche kostenfreie Tagesfahrt
- alle zwei Jahre kostenfreie Bildungsreise
- Kreativgruppen (Koch- und Backgruppe, Musikgruppe, Theatergruppe, Bastelgruppe)
- monatliche Kinoveranstaltung in der Einrichtung
- Unterstützung der Arbeit durch eine im Haus arbeitende Psychologin, regelmäßige
logopädische Sprechstunden und ein physiotherapeutisches Angebot.
- Nutzung des Snoezel- und eines Balance-Raum
Weitere Informationen finden Sie in der
PfeifferInfo
sowie im
Jahresbericht
der Pfeifferschen Stiftungen.
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